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TEST-FUCHS ist weltweit eines der führenden Unternehmen im Bereich von Testsystemen für Luft- und Raumfahrt, GSE (ground support equipment) und AGE (aircraft ground equipment) und sicher das einzige, das Gesamtlösungen in diesem Umfang sowohl für militärische als auch zivile Nutzer anbietet. Aufgrund der 60-jährigen Erfahrung hat sich TEST-FUCHS auch auf anderen Gebieten spezialisiert: Produktion von Prüfsystemen Produktion von Luftfahrzeug-Komponenten (EASA PART 21 G) Produktion von Raumfahrt-Komponenten (ESA) Instandhaltung von Luftfahrzeug-Komponenten (EASA PART-145/FAR-145) Akkreditiertes Kalibrierlaboratorium gemäß DIN EN ISO/IEC 17025

Bermuda Storm im chinesischen Chimelong Spaceship ist eine 4D-Attraktion mit einer 1.700 Quadratmeter großen Kuppelprojektion und einer Bewegungsplattform für bis zu 300 Menschen. Die Medientechnik dahinter kommt aus Wels in Oberösterreich, von KRAFTWERK Living Technologies. Das Unternehmen baut die Anlagen, die Freizeitparks, Museen und Ausstellungen zum Erlebnis machen. Und arbeitet dabei für Kunden auf mehreren Kontinenten. KRAFTWERK Living Technologies verbindet Ton, Bild, Licht, Steuerung und Spezialeffekte zu einem einzigen, funktionierenden System. Für Themenparks entstehen so immersive Multimedia-Attraktionen und bewegte Theater, für Industrie und Wissenschaft Virtual-Reality-Anwendungen, für Museen und Ausstellungen die audiovisuelle Ausstattung ganzer Häuser. Das klingt nach vielen Einzelteilen, ist aber genau die Kernkompetenz: die Technik verschiedener Gewerke so zu integrieren und zu synchronisieren, dass am Ende eine geschlossene Anlage steht. Gegründet wurde die Firma 1992, anfangs mit vier Leuten in der Veranstaltungs- und Medientechnik. 2010 folgte die Ausrichtung auf große, fest installierte Systeme. Seither sind nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Projekte weltweit entstanden. Für ihre Attraktionen hat KRAFTWERK mehrfach Branchenpreise wie THEA Awards und InAVation Awards erhalten. Der Firmensitz liegt in Wels, dazu kommen Niederlassungen in Shanghai, Dubai, Riad und im südlichen Afrika. Die Exportquote liegt bei rund 80 Prozent, ein Großteil der Arbeit richtet sich also an internationale Kunden. Am Standort Wels arbeitet der größte Teil der Belegschaft; das weltweite Netzwerk zählt nach Unternehmensangaben rund 130 Menschen, in Wels aus etwa zehn Ländern. Wer hier anfängt, kann an Projekten mitarbeiten, die in den größten Vergnügungsparks der Welt stehen. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das ein breites technisches Spektrum. Projektleitung steuert Installationen über Ländergrenzen hinweg, im Engineering entstehen die audiovisuellen Systeme, Softwareentwicklung kümmert sich um Mediensteuerung, und Servicetechnik baut vor Ort auf und hält den 24-Stunden-Support am Laufen. Das Unternehmen ist im Firmenbuch unter FN 133761h eingetragen und aktiv. Konkrete, öffentlich ausgeschriebene Stellen und einzelne Benefits nennt die Karriereseite nur knapp; wer Details sucht, findet sie im Jobbereich der Website. Was sich klar sagen lässt: Die Arbeit ist international, technisch anspruchsvoll und landet in Anlagen, die jährlich Millionen Besucher sehen.

In Kärnten kennt man die BKS Bank seit über hundert Jahren. 1922 in Klagenfurt gegründet, ist sie heute eine börsennotierte Universalbank mit rund 1.100 Beschäftigten in der Gruppe und Standorten in mehreren Ländern. Ein Haus, das in seiner Region verwurzelt ist und trotzdem über die Grenze reicht. Das Geschäft ist das einer klassischen Hausbank. Privatkunden sparen hier, eröffnen ein Konto, finanzieren die Wohnung. Betriebe lassen sich bei Investitionen begleiten und beim Schritt ins Ausland. Dazu kommen Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft und Leasing, für das fünf eigene Gesellschaften zur Gruppe gehören. Klagenfurt ist und bleibt der Sitz. Von dort aus hat sich die Bank aber längst über Kärnten hinaus entwickelt. Rund 63 Geschäftsstellen betreibt sie, und neben Österreich ist sie mit eigenen Standorten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei vertreten. Der Schritt über die Grenze begann schon in den 1990er-Jahren. An der Wiener Börse notiert die Aktie seit 1986. Allein steht die BKS dabei nicht. Gemeinsam mit der Oberbank und der BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe, einen Verbund aus drei regional verankerten, aber eigenständig geführten Instituten. Das gibt einem mittelgroßen Haus Rückhalt, ohne dass die Entscheidungen anderswo fallen. Die Berufe reichen weiter, als das Wort Bank vermuten lässt. Klar, in den Filialen sitzen die Beraterinnen und Berater, die beim Wohnkredit oder beim Wertpapierdepot weiterhelfen. Doch ein Institut dieser Größe beschäftigt ebenso IT-Leute, Risikoanalystinnen und Treasury-Fachkräfte in der Klagenfurter Zentrale, und im Firmenkundengeschäft betreuen Spezialisten mittelständische Unternehmen. Wer von Schule oder Uni kommt, findet Lehrstellen und Trainee-Plätze. Genaue Mitarbeiterzahlen schwanken je nach Stichtag; die Bank selbst nennt rund 1.100 Beschäftigte in der Gruppe. Verwurzelt ist sie geblieben. Gegründet in Klagenfurt, geführt aus Klagenfurt, und das seit 1922.

Fast jede und jeder in Österreich hat sie in der Geldbörse: die e-card. Hinter der Karte und dem Netz, das Arztpraxen, Apotheken und Spitäler verbindet, steht die Sozialversicherungs-Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H. - SVC. Von Wien aus betreibt das Unternehmen die IT-Infrastruktur, über die rund 8,8 Millionen Versicherte mit dem Gesundheitssystem verbunden sind. Gegründet wurde die SVC 2001. Der Gesetzgeber hatte der Sozialversicherung aufgetragen, ein elektronisches Verwaltungssystem aufzubauen; daraus entstand die e-card, die 2005 die Papier-Krankenscheine ablöste. Alleineigentümer ist bis heute der Dachverband der Sozialversicherungsträger. Die SVC arbeitet also im Kern der öffentlichen Gesundheitsversorgung, mit einem gesetzlichen Auftrag statt einem Markt, der jedes Quartal neu erobert werden muss. Der Aufgabenbereich reicht längst über die Karte hinaus. Über das e-card-System laufen das e-Rezept und die e-Medikation, dazu die Anbindung an die elektronische Gesundheitsakte ELGA. Seit April 2026 gibt es die e-card zusätzlich digital in den Apps der Sozialversicherung. Die Rechenzentren sind nach ISO 27001 zertifiziert und laufen rund um die Uhr, denn im e-Health-Bereich zählt Sicherheit mehr als Tempo. Entsprechend breit ist das Berufsfeld. In der Entwicklung schreiben Java-Programmiererinnen und -programmierer an den Anwendungen für e-card und ELGA, System Engineers betreuen das Monitoring der Infrastruktur, am Service Desk beantworten Mitarbeitende die technischen Anfragen aus Praxen und Apotheken. Dazu kommen Rollen abseits der reinen Technik, etwa im Finanzwesen oder im Produktmanagement mit Scrum und Kanban. Die Belegschaft liegt in der Größenordnung einiger hundert Menschen (Bereich 101 bis 500 laut karriere.at); klein genug, dass die einzelne Aufgabe sichtbar bleibt, und groß genug für ein bundesweites System. Auf kununu ist das Unternehmen als Top Company ausgezeichnet. Weiterbildung, flexible Arbeitszeiten und Gesundheitsangebote nennt der Arbeitgeber selbst. Wer hier arbeitet, hält ein System am Laufen, das täglich millionenfach genutzt wird. Jedes Mal, wenn irgendwo in Österreich eine e-card über den Kartenleser gezogen wird.

Über die Geldpolitik des gesamten Euroraums entscheidet der EZB-Rat in Frankfurt. Österreichs Stimme an diesem Tisch kommt von der Oesterreichischen Nationalbank, deren Gouverneur dort mit Sitz und Abstimmungsrecht vertreten ist. Gegründet wurde die Bank 1816, ihren Sitz hat sie am Otto-Wagner-Platz in Wien. Wer hier arbeitet, ist näher an den Entscheidungen über Geld und Finanzstabilität, als es von außen aussieht. Die OeNB ist eine Aktiengesellschaft im Eigentum der Republik Österreich und fester Bestandteil des Eurosystems sowie des Europäischen Systems der Zentralbanken. Was das im Alltag bedeutet, ist greifbarer, als der Name vermuten lässt. In der Bankenaufsicht prüfen Analystinnen und Analysten, ob die heimischen Kreditinstitute stabil aufgestellt sind und sich an die Aufsichtsregeln halten. Im Treasury verwalten Fachleute die Euro- und Währungsreserven des Landes und helfen, geldpolitische Beschlüsse in die Praxis umzusetzen. Und im Zahlungsverkehr sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Bargeld in hoher Qualität dorthin gelangt, wo es gebraucht wird, und dass Überweisungen verlässlich laufen. Dazu kommen Ökonominnen, Statistiker und Forschende, die Konjunktur, Banken und Finanzmärkte beobachten und die Zahlen liefern, auf die sich Politik und Öffentlichkeit stützen. Mehr als tausend Menschen arbeiten für die OeNB. Der Großteil sitzt in Wien, ein weiterer Standort ist die OeNB West in Innsbruck. Hier arbeiten Juristinnen neben IT-Fachleuten, Volkswirten und Spezialistinnen für Sicherheit und Logistik. Die Bank bildet aus und investiert in Weiterbildung. Als unabhängige Zentralbank ist sie auf Dauer angelegt, ihre Wurzeln reichen bis 1816 zurück. Über das Geldmuseum macht sie Finanzwissen für die Öffentlichkeit zugänglich, und über ihren Jubiläumsfonds vergibt sie seit Jahrzehnten Fördermittel an die wissenschaftliche Forschung in Österreich.

Mehr als 500 Millionen Pakete hat die Österreichische Post AG 2024 zugestellt, vom Wiener Mehrparteienhaus bis in türkische Großstädte. Dazu kommen Tag für Tag Millionen Briefe und Werbesendungen. Wer hier arbeitet, hält einen der wichtigsten Versorgungs- und Logistikbetriebe des Landes am Laufen. Getragen wird der Konzern von rund 28.000 Beschäftigten. Das Geschäft ruht auf drei Säulen. Briefe und Werbepost bilden das traditionelle Standbein. Das Paketgeschäft wächst seit Jahren am stärksten. Und im Filialnetz verbindet die Post den klassischen Postdienst mit Bankgeschäften der konzerneigenen bank99, die 2020 an den Start ging. Rund 1.680 Geschäftsstellen betreibt das Unternehmen in Österreich, gut 350 davon als eigene Filialen, die übrigen als Post Partner im Handel. Damit gehört das Netz zu den größten des Landes. International reicht es über Österreich hinaus: In der Türkei zählt mit Aras Kargo einer der großen Paketdienstleister zum Konzern, dazu kommen Aktivitäten in Südost- und Osteuropa sowie in Aserbaidschan. Mit rund 28.000 Vollzeitkräften (Stand 2025) ist die Post einer der größten Arbeitgeber Österreichs. Sie ist börsennotiert, die Mehrheit der Aktien hält die Staatsholding ÖBAG, der Rest liegt im Streubesitz. Als Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien firmiert das Unternehmen seit 1999, die postalische Tradition im Land reicht weit länger zurück. Die Bandbreite der Tätigkeiten ist entsprechend groß. Zustellerinnen und Zusteller sind täglich auf der Straße, in den Sortierzentren läuft die Logistik im Schichtbetrieb, am Filialschalter beraten Mitarbeitende zu Sendungen und bank99-Konten, und in der Zentrale arbeiten Fachleute aus IT, Finanz und Konzernstrategie. Geführt wird der Konzern von einem dreiköpfigen Vorstand unter Generaldirektor Walter Oblin, der die Position im Oktober 2024 übernahm. 2024 überschritt das Paketvolumen erstmals die Marke von 500 Millionen Sendungen.

Ein Unternehmen der WALTER GROUP über 30 Jahre Erfahrung im Containerhandel Über 150 Auslieferungsdepots in ganz Europa Vorläufiger Geschäftsjahresumsatz 2014/15 € 212 Mio. 266 Mitarbeiter Kunden in ganz Europa werden mit Büro-, Mannschafts- und Sanitärcontainer, Lager-, Verpackungs- und Seecontainer beliefert Modernes Containerterminal in Wien/Wiener Neudorf Container-Depot und Reparaturbetrieb Erstklassige Bonitätsbewertung durch internationale Wirtschaftsauskunfteien: D&B (Nr. 30-042-9354): 5A1 Creditreform (Nr. 911.0056346): Bonitätsindex 153 KSV1870 (Nr. 37207): Rating 175 Unternehmensgrundsätze Ausschließliche Finanzierung aus dem erwirtschafteten Cash-Flow Keine Bankkredite oder andere Fremdfinanzierung Kooperativer Führungsstil mit größtmöglicher Eigenverantwortung der Mitarbeiter Dezentrale Profit-Center-Organisation Förderung eines familiären Teamgeistes im Unternehmen Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit ist oberstes Unternehmensziel Ständige innovative Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung Marktführerschaft durch Konzentration auf das Core Business : Wir schaffen "Raum sofort" für Handel, Gewerbe, Industrie und den kommunalen Bereich.

Unser Ziel ist es Menschen mit Menschen zu verbinden und Jobs mit den richtigen MitarbeiterInnen zu besetzen. Wir schaffen nachhaltige und erfolgreiche Besetzungen seit die Pavelka-Denk Personalberatung 2012 von Mag. (FH) Hermann Pavelka-Denk gegründet wurde. Wir stehen für Personalsuche am Puls der Zeit und greifen dabei auf unsere langjährige Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene zurück - im Fokus stehen hierbei Führungskräfte, ManagerInnen und ExpertInnen. Kunden schätzen das persönliche Engagement unserer Mitarbeiter sowie den Einsatz bewährter Methoden kombiniert mit innovativen Elementen. Sie profitieren vom individuellen und emphatischen Zugang sowie der analytisch logischen Herangehensweise, um ihre Ziele noch besser zu erreichen. Wir verstehen uns als Partner unserer Kunden, schätzen die langfristigen Kundenbeziehungen, beraten und denken mit. Wir von Pavelka-Denk sind stark vernetzt, motiviert und arbeiten schnell, effizient und treffsicher. Wir finden. Finden Sie Ihren nächsten Job und bewerben Sie sich. Wenn nichts passendes dabei ist oder Sie gerade nicht aktiv auf Jobsuche sind, dann tragen Sie sich in unserem Karrierenpool ein. Wir freuen uns, wenn wir einen passenden Job für Sie haben. Führungskräfte Geschäftsführer. Verkaufsleiter. Country Manager. Marketingleiter. Abteilungs-/Bereichsleiter. Leiter Finanzen. Einkaufsleiter. Kaufmännische Leiter. IT Leiter. Leiter Recht. Technische Leiter. Produktionsleiter. ManagerInnen Business Development Manager. Key Account Manager. Delivery Manager. Programm & Portfolio Manager. Projekt Manager. Senior Manager. Risk Manager.Finance Manager. Legal Counsels. Area & Sales Manager. Product Manager. ExpertInnen Sales Representatives. Business Analysten. Software Architekten. Engineers. Application Manager. Security Spezialisten. Softwareentwickler Java, Oracle und SAP. Requirement Engineers. Consultants. Finanzexperten. Data Scienctist. Juristen. Compliance Officer. Unser Erfolgsrezept. Umfassende Positions- und Umfeldanalysen zu Beginn der Suche Klare Jobprofile und die dafür individuell angepasste Suchstrategie Kombination bewährter Methoden aus dem Executive Search mit innovativen Elementen aus dem Social Media Recruiting Der “Fit” zum Unternehmen durch Analyse von Persönlichkeitsprofilen, Erkennen beruflicher Motivations- und Verhaltensstile und Ergebnisse kognitiver Tests Technisch am Puls der Zeit und voller Leidenschaft für die Sache Schnell, effizient und treffsicher - nachhaltige Qualität und Schnelligkeit bei unseren Besetzungen

Fast jede und jeder in Österreich trägt eine e-card im Geldbörsel. Das System dahinter, das den Weg in die Arztpraxis und ins Krankenhaus erst öffnet, läuft beim Dachverband der Sozialversicherungsträger in Wien zusammen. Hier wird abgestimmt, was die fünf österreichischen Sozialversicherungsträger gemeinsam betrifft. Der Dachverband ist die zentrale Klammer über den fünf Trägern der österreichischen Sozialversicherung. Die Österreichische Gesundheitskasse versichert den Großteil der Bevölkerung in der Krankenversicherung, die Pensionsversicherungsanstalt zahlt die Alterspensionen, die AUVA kümmert sich um Arbeitsunfälle. Dazu kommen die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen und die BVAEB für öffentlich Bedienstete, Eisenbahnen und Bergbau. Der Dachverband selbst behandelt niemanden und zahlt keine Pension aus. Seine Aufgabe ist eine andere. Er sorgt dafür, dass die Träger nach einheitlichen Regeln arbeiten, beschließt trägerübergreifende Richtlinien und betreibt die gemeinsame Infrastruktur, allen voran das e-card-System. Die Wurzeln reichen weit zurück. Schon 1948 entstand der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger; seit der Reform am 1. Jänner 2020 trägt die Einrichtung den Namen Dachverband. Sie ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in der Kundmanngasse im dritten Wiener Gemeindebezirk. Geführt wird sie über die Selbstverwaltung: Die Konferenz der Sozialversicherungsträger fasst die Beschlüsse, das laufende Geschäft leitet ein Büro unter Büroleiter Jan Pazourek. Wer hier arbeitet, arbeitet an Themen, die das halbe Land berühren. Die Bandbreite ist groß. In der Abteilung für Innovation in der medizinischen Versorgung und bei Arzneimitteln wird beurteilt, welche neuen Behandlungen und digitalen Gesundheitsanwendungen ins System kommen. An anderer Stelle übersetzen Fachleute die europäischen Vorgaben zum European Health Data Space in österreichisches Recht. Juristinnen, Mediziner, Pharmazeutinnen, IT-Leute und Gesundheitsökonomen sitzen hier oft am selben Tisch. Als öffentlich-rechtliche Einrichtung steht der Dachverband auf einem gesetzlichen Fundament; die Arbeit fällt nicht von Konjunktur zu Konjunktur weg. Stellen schreibt das Haus laufend aus, für Berufseinsteigerinnen ebenso wie für Leute mit langer Erfahrung. Wie viele Menschen im Büro des Dachverbands genau beschäftigt sind, weist die Organisation öffentlich nicht prominent aus. Eines verbindet ihre Arbeit: Entscheidungen, die hier fallen, wirken bis in jede Ordination, in der eine e-card über das Lesegerät gezogen wird.

Global Player – Global Partner Die börsenorientierte Semperit AG Holding ist seit über 190 Jahren ein weltweit führender Anbieter von Kautschukprodukten. In den Sektoren Medizin und Industrie bieten wir unseren Kunden unter anderem hochqualitative Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Als Traditionsunternehmen mit österreichischen Wurzeln agieren wir heute weltweit. Die Konzernzentrale befindet sich in Wien, das weltweite F&E-Zentrum in Wimpassing, Niederösterreich. Global beschäftigen wir rund 7.000 Mitarbeiter in derzeit 22 Produktionsstandorten weltweit. Mit unseren Tochtergesellschaften und Vertriebsniederlassungen sind wir in Europa, Asien, Amerika und Australien präsent. Als international agierende Gruppe bieten wir hervorragende Karrierechancen in den unterschiedlichsten Bereichen. Globales Wachstum Die Nachfrage nach unseren Produkten ist stark von Megatrends – wie Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Rohstoff- bzw. Energiehunger – getrieben. Immer mehr Menschen und Wohlstand bedeuten höhere Hygieneanforderungen bzw. Investitionen ins Gesundheitswesen und damit auch eine höhere Nachfrage nach Handschuhen. Wachsende Städte und die fortschreitende Industrialisierung treiben wiederum die Nachfrage nach Schläuchen, Förderbändern oder Fensterprofilen an. Der Weg in die Zukunft ist für uns daher klar: Wir wollen weltweit wachsen, in unseren Geschäftsfeldern eine führende Weltmarktposition einnehmen und unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Darum verstärken wir unsere Vertriebsaktivitäten, investieren in den Ausbau unserer Produktionsstandorte und entwickeln uns immer stärker zu einer High Performance Organisation. Damit wir auch in Zukunft die Partner erster Wahl für unsere Kunden sind. Globale Chancen Wenn Sie für die Semperit Gruppe tätig sind, bieten sich Ihnen weltweite Chancen. Wir wachsen mit Verantwortung, indem wir wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele unter einen Nenner bringen. Unabhängig davon in welcher Position Sie bei uns tätig sind, bieten wir ein breites Spektrum an Aufgabengebieten und Karrierechancen in den Bereichen Wirtschaft und Technik. Wenn Sie einen dynamischen Arbeitsplatz suchen und für eine weltweit agierende Unternehmensgruppe mit interessanten Aufgabenbereichen tätig sein wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig.

PULS 4, ATV, ATV 2 und PULS 24: Diese vier Free-TV-Sender betreibt die ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH von Wien aus. Damit ist sie Österreichs größte private Fernsehgruppe. Im Oktober 2025 lag die Gruppe mit 27,9 Prozent Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen an der Spitze des heimischen TV-Marktes. Der Kern ist Fernsehen, das im Haus selbst entsteht. PULS 24 sendet rund um die Uhr Nachrichten, PULS 4 setzt auf Shows, Sport und Eigenproduktionen, ATV ist seit Jahren der stärkste private Einzelsender des Landes. Neben den vier eigenen Programmen verantwortet das Unternehmen auch die österreichischen Werbe- und Programmfenster großer Marken wie ProSieben, Sat.1 und kabel eins. Über die Streamingplattform Joyn bringt es diese Inhalte zusätzlich ins Netz, gebündelt mit ORF, ServusTV und internationalen Sendern. Hinter den Sendungen arbeiten sehr unterschiedliche Berufe. In den Redaktionen recherchieren Journalistinnen und Moderatoren, in der Technik halten Kamera-, Schnitt- und Sendeabwicklungsteams den laufenden Betrieb am Laufen. Einen großen Bereich macht die Vermarktung aus: 2026 hat das Unternehmen seine Werbevermarktung unter der Marke Seven.One Austria gebündelt und sucht dort Fachleute für Sales, digitale Werbung und Datenanalyse. Dazu kommen klassische Funktionen wie IT, Personal und Finanzen. Das Unternehmen sitzt im Media Quarter Marx im dritten Wiener Bezirk und gehört über die Seven.One Entertainment Group zur börsennotierten ProSiebenSat.1 Media SE mit Sitz bei München. Der Sender Puls 4 ging 2008 österreichweit auf Sendung, ATV blickt auf eine noch längere Geschichte im Privatfernsehen zurück. Wer hier einsteigt, arbeitet an Programmen, die jeden Abend ein großes Publikum erreichen.

Wer in Österreich einen frisch lackierten Tisch, ein Holzfenster oder einen geölten Parkettboden sieht, hat gute Chancen, ein Produkt aus Schwaz vor sich zu haben. ADLER ist der führende Lackhersteller des Landes und produziert seit 1934 Farben, Lacke, Beizen und Holzschutzmittel. Angefangen hat alles als kleine Lackiererei in der Tiroler Altstadt. Heute arbeiten für das Familienunternehmen rund 720 Menschen. Das Sortiment umfasst rund 10.000 Artikel. Möbellacke zählen dazu, Beizen und Öle für Holzböden, ebenso Beschichtungen, die Fensterrahmen vor Wind und Wetter schützen. Die Kunden kommen überwiegend aus dem Holzhandwerk und der Industrie, vom Tischler bis zum Möbel-, Fenster- und Parketthersteller, dazu Maler und der Farbenfachhandel. Gefertigt wird ausschließlich in Schwaz. Der Standort in Tirol ist zugleich der einzige Forschungs- und Produktionsstandort der Firma, und von dort gehen die Produkte in zahlreiche Länder. Sieben Vertriebstöchter in Deutschland, Italien, Polen und weiteren europäischen Ländern tragen das Geschäft über Österreich hinaus, ergänzt um Servicecenter in mehreren Städten. Der Jahresumsatz liegt bei rund 160 Millionen Euro. Hinter ADLER steht bis heute eine Familie. Aus der Werkstatt, die Johann Berghofer 1934 eröffnete, wurde über drei Generationen der größte Lackhersteller des Landes; die Anteile liegen bei der Berghofer Privatstiftung. Diese Kontinuität prägt den Betrieb. Wer hier anfängt, kommt in ein Haus, das seit Jahrzehnten am selben Ort produziert und forscht. Die Bandbreite der Berufe ist entsprechend groß. In den Laboren entwickeln Chemikerinnen und Verfahrenstechniker neue Rezepturen, in der Wasserlackfabrik laufen die Produktionsanlagen, und in den Servicecentern beraten Anwendungstechniker die Tischler direkt an deren Werkbank. Dazu kommen Vertrieb, Marketing, Verwaltung und die Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Als Arbeitgeber nennt das Unternehmen selbst flexible Arbeitszeiten, Schulungsangebote und die Sicherheit eines wachsenden Familienbetriebs. Ein Punkt fällt bei ADLER besonders auf: das Thema Umwelt. Seit 2018 produziert das Werk klimaneutral, als einer der ersten Betriebe der Branche. ADLER war zudem der erste Hersteller von Lacken und Farben mit einer Cradle-to-Cradle-Zertifizierung, und die jüngste Wasserlackfabrik in Schwaz spart nach Unternehmensangaben rund 30 Prozent Energie.

Otti & Partner bringt seit dem Jahr 2000 Fachkräfte und Unternehmen zusammen. Wer hier anfängt, wird selbst zum Personalberater: jemand, der Kandidaten anspricht, sie begleitet und an den passenden Arbeitgeber vermittelt. Das Stammhaus liegt mitten in der Wiener Innenstadt, wenige Schritte vom Stephansplatz. Das Geschäft ist schnell erklärt. Unternehmen brauchen gute Leute und finden sie oft nicht allein. Genau hier setzt Otti & Partner an, im Recruiting und in der Personalberatung. Die Berater arbeiten dabei nicht quer durch alle Branchen, sondern jeder in seinem Feld. Einer kennt die Finanzwelt mit ihren Bilanzbuchhaltern und Controllern, der nächste die Technik, dazu kommen IT, Vertrieb und Assistenz. Wer einsteigt, übernimmt so ein eigenes Spezialgebiet, statt von allem ein bisschen zu machen. Über die Jahre ist daraus ein großer Pool geworden. Nach eigenen Angaben liegen über 150.000 Kandidatenprofile im Netzwerk und mehr als 7.000 Kunden im System, vom regionalen Mittelständler bis zum international tätigen Konzern. Mehr als 5.000 Projekte hat die Firma seit der Gründung abgeschlossen. Wie groß die Belegschaft genau ist, gibt das Haus öffentlich nicht an. Geführt wird Otti & Partner als Kommanditgesellschaft mit Sitz in Wien, an der Spitze steht bis heute Firmengründer Bernhard Otti. Das Stammhaus in der Innenstadt deckt Wien, Niederösterreich und das Burgenland ab. Drei weitere Büros in Graz, Linz und Innsbruck betreuen die übrigen Bundesländer; gesucht wird auch über die Grenze, unter anderem in der Schweiz, in Deutschland und Ungarn. So sitzt jeder Berater am Puls eines klar umrissenen Markts und baut über die Jahre ein eigenes Netzwerk auf.

Die WALTER GROUP mit mehr als 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein erfolgreicher, österreichischer Privatkonzern. Zu den wichtigsten Geschäftsaktivitäten der WALTER GROUP zählen die europaweite Abwicklung von Komplett-Ladungstransporten auf der Straße und im Kombinierten Verkehr durch LKW WALTER sowie der europaweite Handel und die Vermietung von Büro-, Lager- und Sanitärcontainer durch CONTAINEX. Wir sind überzeugt, dass der Mensch in seinem wirtschaftlichen Handeln einen Sinn und eine Aufgabe sucht, bei der er seine Persönlichkeit entfalten kann. Aus dieser Unternehmensphilosophie resultiert unser Führungsstil: kooperativ und vertrauensvoll unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber. Diese agieren gewissermaßen wie Unternehmer, nämlich mit weitestgehender Eigenverantwortung. Auch gelebter Familiensinn entspricht dieser Grundhaltung und langfristige Beziehungen zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind uns entsprechend wichtig. Soziale Verantwortung sehen wir als wesentliches Element für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Die WALTER GROUP ist bestrebt, die besten Talente aus allen Ländern Europas für das Unternehmen zu gewinnen. Wir begrüßen deren kulturelle Vielfalt und fördern viele Aktivitäten zur Pflege sozialer Kontakte. Wir bejahen einen gesunden Lebensstil und unterstützen Sport- und Fitnessaktivitäten unserer Mitarbeiter/-innen. Darüber hinaus bietet die WALTER GROUP allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Geschäftspartnern die Sicherheit eines gesunden, finanzstarken Privatunternehmens. Wir liefern unseren Kunden hochwertige Produkte und Dienstleistungen im Einklang mit Natur und Umwelt und möchten damit auch einen nachhaltigen Beitrag zu wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Zusammenhalt leisten.

ams entwickelt und produziert High-Performance Lösungen für die anspruchsvollsten Anwendungen in Sensoren, Sensorschnittstellen, Power-Management ICs (integrierte Schaltkreise) und Wireless ICs. Die innovativen Produkte von ams findet man überall dort, wo höchste Präzision, Empfindlichkeit, Genauigkeit, ein weiter Arbeitsbereich und äußerst niedriger Stromverbrauch benötigt werden: wie z.B. im Automotive-Bereich (Batteriemanagement, Antikollisionssensoren), in der Medizintechnik (Computertomografie, Mammografie, Röntgen), in der Industrie (Automatisierung, Motoren, Gebäudetechnik) oder in der Unterhaltungselektronik (Tablets, Smartphones, Kopfhörer, Notebooks, Fernseher, etc.). Die Mission von ams ist, die Welt mit Sensorlösungen zu gestalten. Der Hauptsitz von ams ist in Unterpremstätten bei Graz, Österreich; wichtige Forschungs- und Entwicklungszentren befinden sich in Österreich, Plano, TX (USA) - einem Kompetenzzentrum für optische Sensoren - sowie an 11 weiteren Designcenter weltweit. ams beschäftigt mehr als 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 20 Ländern und besitzt eigene Vertriebsstandorte in allen wichtigen Regionen der Welt. ams verfügt über ein weltweites Netz an indirekten Vertriebspartnern, einschließlich der globalen Distributionspartner DigiKey, Future Electronics und Mouser. ams ist an der SIX Swiss Stock Exchange börsennotiert (Tickersymbol: AMS). Weitere Informationen über ams unter www.ams.com -Join our team! Youtube Channel ams

Seit März 2025 stellt NEOS erstmals Ministerinnen und Minister in einer österreichischen Bundesregierung. Das Außen- und das Bildungsressort werden von Politikerinnen und Politikern der Partei geführt. Dabei ist NEOS noch jung: gegründet 2012, saß die Partei ein Jahr später bereits im Nationalrat. Wer hier arbeitet, ist nah dran am politischen Geschehen. NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum versteht sich als liberale Kraft der politischen Mitte. Entstanden aus einer Bürgerbewegung für Reform und mehr Transparenz, fusionierte die Partei 2014 mit dem Liberalen Forum und trägt seither dessen Namen im Titel. Im Nationalrat hält sie heute 18 der 183 Mandate, im Europäischen Parlament zwei Sitze. In Wien und in Salzburg regiert sie in Koalitionen mit. Als Arbeitgeber ist NEOS mehr als die Gesichter aus dem Fernsehen. Hinter ihnen steht ein Apparat aus mehreren Organisationen. Der Parlamentsklub in Wien beschäftigt Referentinnen und Referenten, die Gesetzesvorlagen prüfen, parlamentarische Anfragen vorbereiten und etwa Untersuchungsausschüsse fachlich begleiten. Das NEOS Lab, die parteinahe politische Akademie, arbeitet mit einem kleinen Team an Bildungsprogrammen und politischen Konzepten. Dazu kommen die Bundesgeschäftsstelle am Wiener Heumarkt, Landesorganisationen in mehreren Bundesländern und ein Büro auf europäischer Ebene. Entsprechend unterschiedlich sind die Menschen, die hier arbeiten. In der Kommunikation formulieren Pressesprecherinnen Botschaften, im Lab wertet jemand Studien aus, in einer Landesorganisation plant ein Team den nächsten Wahlkampf. Dazu Organisation, Recht, Verwaltung und Fundraising im Hintergrund. Rund 4.000 Menschen sind Mitglied der Partei (Stand 2025), viele davon ehrenamtlich aktiv; wie viele Personen NEOS insgesamt anstellt, weist die Partei öffentlich nicht aus. Der Reiz der Arbeit liegt für viele im Inhalt. Wer sich für liberale Politik, für Bildung oder für einen offenen Umgang mit Europa interessiert, verhandelt diese Themen hier nicht abstrakt, sondern im Arbeitsalltag. Wie ernst es der Partei mit Beteiligung ist, zeigt ein Detail: Bei der Reihung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten lässt NEOS in einem dreistufigen Vorwahlverfahren auch Nichtmitglieder mitbestimmen. Kein anderer Klub im Nationalrat macht das. Die Bundesgeschäftsstelle sitzt am Heumarkt in Wien, wenige Gehminuten vom Parlament entfernt.

Hinter vielen automatisierten Lagern großer Handelsketten steckt Technik aus Oberösterreich. TGW Logistics plant und baut Anlagen, in denen Waren vollautomatisch eingelagert, zusammengestellt und versandfertig gemacht werden. Rund 4.645 Menschen arbeiten dafür weltweit. Mechanik, Roboter und Steuerungssoftware entstehen dabei zum großen Teil im eigenen Haus. Gegründet wurde TGW 1969 in Wels, heute sitzt die Firma im benachbarten Marchtrenk. Aus einem regionalen Betrieb ist ein Konzern mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien geworden. Im Kern geht es um Intralogistik. Bestellt ein Modehändler oder ein Lebensmittelkonzern ein neues Verteilzentrum, liefert TGW die Förderanlagen, die Shuttles und die Software gleich mit dazu. Im Geschäftsjahr 2024/25 lag der Umsatz bei rund 1,07 Milliarden Euro. Der Auftragseingang stieg um 55 Prozent auf 1,5 Milliarden und damit auf den höchsten Wert der Firmengeschichte. Das schafft Raum für ganz unterschiedliche Berufe. Softwareentwickler schreiben die Steuerung, Mechatroniker und Elektrotechniker bauen Regalbediengeräte zusammen, und Projektleiter begleiten eine Anlage von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort. Wer technisch arbeiten will, findet hier reichlich davon. 52,8 Millionen Euro flossen zuletzt in Forschung und Entwicklung, fast fünf Prozent des Umsatzes. Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich. Seit 2004 hält die TGW Future Privatstiftung sämtliche Anteile an der Gruppe. Ein Drittel des Gewinns geht an die Stiftung, die davon einen Teil in gemeinnützige Projekte steckt; der größere Teil bleibt im Unternehmen und wird investiert. Verkauft oder zerschlagen werden kann die Firma damit nicht. Aktuell baut TGW sein Headquarter in Marchtrenk weiter aus und steckt dafür noch einmal rund 50 Millionen Euro hinein.

In den Werkshallen in Dobl südlich von Graz entstehen Roboter, die sich selbstständig durch Lager und Produktionshallen bewegen. KNAPP Industry Solutions entwickelt und baut hier die Technik, mit der Industriebetriebe ihre Materialflüsse automatisieren. Der Standort ist überschaubar. Der Rückhalt dahinter ist groß, denn das Unternehmen gehört zur KNAPP-Gruppe, einem der weltweit führenden Anbieter für Lagerautomatisierung. Der Schwerpunkt liegt auf der Produktions- und Industrielogistik. Überall dort, wo Fabriken Bauteile einlagern, kommissionieren und zur richtigen Zeit an die Montage bringen müssen, liefert KNAPP Industry Solutions die passenden Anlagen. Herzstück sind flexible Shuttle-Systeme und autonome mobile Roboter, die Behälter eigenständig transportieren; dazu kommen Bildverarbeitung für die Qualitätsprüfung und Software, die das Zusammenspiel steuert. Ein Konstrukteur zeichnet das nächste Shuttle, eine Softwareentwicklerin schreibt die Leitsteuerung dazu, und in der Halle läuft die Anlage im Test, bevor sie zum Kunden geht. Die Wurzeln reichen ins Jahr 2013 zurück, damals als YLOG Industry Solutions gegründet. Seit 2016 firmiert der Betrieb unter dem Namen KNAPP Industry Solutions. 2023 zog die Produktion in eine neue Fertigungs- und Testhalle mit rund 5.000 Quadratmetern. Der Standort ist über die Jahre gewachsen; heute arbeiten hier laut Unternehmensangaben rund 190 Menschen. Eine eigene Umsatzzahl für den Standort weist die Gesellschaft öffentlich nicht aus. Hinter dem Betrieb steht die KNAPP AG aus Hart bei Graz. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 9.000 Menschen, etwa 4.600 davon in Österreich, und kam im Geschäftsjahr 2025/26 auf einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Rund 49 Standorte betreibt die Gruppe rund um den Globus, und sie beliefert Kunden aus Pharma, Handel, Mode, Lebensmittel und Industrie. Für die Beschäftigten in Dobl heißt das: ein kleines, spezialisiertes Team mit der Stabilität eines internationalen Technologiekonzerns im Rücken. Gesucht werden vor allem technische Berufe. Mechatroniker und Konstrukteure bauen die Anlagen, Softwareentwicklerinnen programmieren Robotersteuerung und Leitsysteme, Projektleiter begleiten die Umsetzung beim Kunden bis zur Inbetriebnahme. Auch für eine Diplomarbeit oder ein Praktikum im Bereich Automatisierung gibt es Anknüpfungspunkte. Geführt wird die GmbH von Bernhard Rottenbücher, Christian Brauneis-Lieb und Stefan Lechner.

Über 7.000 Einfamilienhäuser hat Wimberger Bau in gut vier Jahrzehnten errichtet, die meisten in Ziegel-Massivbauweise. Angefangen hat alles 1983 in Lasberg im oberösterreichischen Mühlviertel, wo Franz und Traudi Wimberger den Betrieb gründeten. Heute führt Sohn Christian Wimberger das Unternehmen. Der Firmensitz ist bis heute derselbe geblieben. Neu gebaut wird längst nicht mehr allein. Um- und Zubauten, Sanierungen, Wärmedämmung, Wärmepumpen und Photovoltaik machen inzwischen einen großen Teil des Geschäfts aus; rund 40 Prozent des Umsatzes stammen aus der Arbeit an bestehenden Häusern. 2022 überschritt das Unternehmen erstmals die Marke von 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Gebaut wird in Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg. Neben dem Stammhaus in Lasberg gibt es weitere Bau-Standorte, unter anderem in Linz, Schörfling am Attersee und Ybbs an der Donau. Auf den Baustellen arbeiten Maurer, Poliere und Zimmerer, im Büro planen Bautechniker die nächsten Projekte, dazu kommen Kolleginnen und Kollegen im Bauträgergeschäft, in der Verwaltung und in der Kundenbetreuung. Im Bezirk Freistadt gilt Wimberger als größter Arbeitgeber. Auch in schwächeren Baujahren hält die Firma ihre Stammbelegschaft; eine offizielle Gesamt-Mitarbeiterzahl veröffentlicht sie allerdings nicht. Viel Gewicht liegt auf dem eigenen Nachwuchs. In der firmeneigenen Wimberger Akademie lernen die Lehrlinge gemeinsam an einem Ort, Anfang 2025 waren es über 70 in mehr als zehn Lehrberufen. Ausgebildet wird zum Beispiel im Hochbau, in der Zimmerei oder in der Installations- und Gebäudetechnik. Seit Bestehen der Akademie haben dort mehr als 300 junge Menschen ihre Lehre abgeschlossen. Wer zwischen Baustelle und Büro etwas Handfestes lernen will, ist hier also nicht auf die klassischen Bauberufe allein beschränkt. Zwei Mitarbeiter sind seit der Gründung 1983 im Betrieb.

Die grün-gelben STOP SHOP-Fachmarktzentren am Stadtrand kennen viele, ohne die Firma dahinter zu kennen. Es ist die CPI Europe AG, ein Wiener Immobilienunternehmen, das Einzelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien in zehn europäischen Ländern vermietet und verwaltet. Bis März 2025 hieß das Unternehmen IMMOFINANZ. Die Aktie ist seit 1994 an der Wiener Börse notiert. Das Portfolio ist rund 8,8 Milliarden Euro schwer und umfasst über 350 Immobilien. Drei Marken tragen das Geschäft. STOP SHOP steht für mehr als 100 Fachmarktzentren in kleineren Städten, myhive für flexible Bürohäuser in den Hauptstädten der Region und an großen deutschen Standorten, VIVO! für regionale Einkaufszentren. Dazu kommt ein großer Wohnbestand: Mit fast 12.000 Mietwohnungen ist CPI Europe der zweitgrößte Anbieter von Mietwohnungen in Tschechien. In allen zehn Kernmärkten sitzen eigene Teams vor Ort, von Österreich und Deutschland bis nach Rumänien und Serbien. Diese internationale Aufstellung prägt den Arbeitsalltag. Ende 2024 beschäftigte das Unternehmen rund 770 Menschen. Wer hier arbeitet, verwaltet Objekte kaufmännisch und technisch, vermietet Flächen, entwickelt Standorte weiter oder kümmert sich um Finanzierung und Rechnungswesen. Seit 2022 gehört die Aktienmehrheit zur CPI Property Group, einem der großen Immobilienkonzerne Europas; die Umbenennung 2025 macht diese Zugehörigkeit auch im Namen sichtbar. Gegründet wurde die Gesellschaft 1990 in Wien. Seit Dezember 1994 ist sie an der Wiener Börse notiert, seit 2013 zusätzlich in Warschau.