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Rund 360 Menschen bauen in Knittelfeld die Speicher und Wärmepumpen, die in österreichischen Heizräumen für warmes Wasser sorgen. Austria Email arbeitet dort nach eigenen Angaben seit 95 Jahren mit Emailtechnik und liefert heute in 37 Exportmärkte. Der Konzernumsatz stieg 2025 auf 151,1 Millionen Euro, während der heimische Wärmepumpenmarkt um 22 Prozent einbrach. Seit 2015 hält die französische Groupe Atlantic die Mehrheit. Die Geräte stehen meist unsichtbar im Heizraum. Austria Email baut Warmwasser- und Pufferspeicher, dazu in den letzten Jahren verstärkt Wärmepumpen, zuletzt auch Modelle mit dem natürlichen Kältemittel Propan. Das Kernhandwerk dahinter ist die Emailtechnik: Ein Stahlbehälter bekommt eine eingebrannte Glasschicht, die ihn über Jahrzehnte vor heißem Wasser und Korrosion schützt. Geprüft wird im eigenen thermotechnischen Labor am Standort. Verkauft wird überwiegend über Installateure und den Großhandel, verbaut werden die Speicher im Einfamilienhaus ebenso wie in großen Wohnanlagen. Knittelfeld ist der Hauptstandort, seit das Unternehmen Anfang der 1990er-Jahre die Produktion dort zusammenzog. Gefertigt wird in Österreich und in Deutschland, wo mit der Austria Email GmbH und Thermic Energy zwei Tochtergesellschaften sitzen. 2018 kam eine Niederlassung samt Schulungszentrum in Wien dazu. Seine Geschichte führt das Unternehmen bis ins Jahr 1855 zurück, 2025 lief damit das 170. Jahr. Die Mehrheit hält seit 2015 die französische Groupe Atlantic, ein Heiztechnikkonzern mit Werken in mehreren Ländern. Ein weiterer größerer Anteil liegt bei der Treibacher Industrieholding; beide sind im Aufsichtsrat vertreten. Lehrlingen bietet Austria Email über die Gruppe internationale Austauschprogramme an. In der Fertigung stehen Schweißer und Oberflächentechniker an den Emaillieranlagen, in der Konstruktion entsteht die nächste Speicher- und Wärmepumpengeneration. Kaufmännisch besetzte das Unternehmen zuletzt Stellen im Controlling, im Produktmanagement für Wärmepumpen und im Personalbereich. Ausgebildet wird in sechs Lehrberufen. Darunter ist die Oberflächentechnik mit Schwerpunkt Emailtechnik, also genau jenes Verfahren, auf dem der Standort aufbaut. Wirtschaftlich schloss die Gruppe 2025 mit 151,1 Millionen Euro Umsatz ab, einem Plus von 7,5 Prozent, bei einer auf 58,8 Prozent gestiegenen Eigenkapitalquote. Im selben Jahr schrumpfte der österreichische Wärmepumpenmarkt um 22 Prozent. Die Angaben zur Belegschaft schwanken je nach Quelle: Die Aussendung zum Geschäftsjahr 2025 nennt rund 360 Beschäftigte, die Website 400. In 37 Exportmärkte liefert das Unternehmen von Knittelfeld aus.

Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Wasserstoff. Aus der Luft trennt Air Liquide Austria genau die Gase, die Österreichs Industrie und seine Krankenhäuser täglich brauchen. Von Schwechat bei Wien aus beliefert das Unternehmen mehr als 40.000 Kunden im ganzen Land, dazu rund 10.000 Patientinnen und Patienten mit medizinischen Gasen. Hinter der österreichischen Gesellschaft steht der französische Air-Liquide-Konzern, einer der größten Gaseanbieter der Welt. Das Kerngeschäft ist die industrielle Gastrennung. In den Luftzerlegungsanlagen in Schwechat und im steirischen Donawitz wird Luft in ihre Bestandteile zerlegt, und die Produkte gehen an Kunden aus sehr unterschiedlichen Branchen. Ein Stahlwerk braucht Sauerstoff für den Hochofen, die Lebensmittelbranche Schutzgase fürs Verpacken, Labore hochreine Spezialgase für die Forschung. Dazu kommen Acetylen fürs Schweißen, Helium, Kohlendioxid und Wasserstoff. Rund 90 medizinische Notfalllieferanten über das ganze Land verteilt stellen sicher, dass auch Kliniken und Patienten versorgt bleiben. Der Firmensitz in Schwechat südöstlich von Wien ist zugleich der wichtigste Produktionsstandort. Hier stehen Luftzerlegung, Abfüllanlagen und eine CO2-Rückgewinnung, weitere Verkaufsstandorte und Partner verteilen sich von Ost nach West über Österreich. Etwa 250 Menschen arbeiten für die österreichische Gesellschaft (Stand 2016). Sie gehört zum Air-Liquide-Konzern, der 1902 in Frankreich aus der Idee entstand, Sauerstoff im industriellen Maßstab aus Luft zu gewinnen, und heute weltweit zu den führenden Gaseunternehmen zählt. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: ein überschaubares Team in Österreich, mit einem globalen Konzern im Rücken. Die Arbeitsfelder reichen von Technik und Produktion an den Anlagen über Vertrieb und Management bis zu Fachfunktionen in Finanzen, Personal oder Recht. Das Unternehmen wirbt ausdrücklich auch um Quereinsteiger und stellt Entwicklungswege in Aussicht, die über Österreich hinaus nach Europa reichen. Wer an den Luftzerlegungs- und Abfüllanlagen arbeitet, hat es mit anspruchsvoller Verfahrenstechnik und strengen Sicherheitsregeln zu tun. Der Schwechater Betrieb fällt unter die Seveso-Richtlinie für Störfallanlagen und wird behördlich regelmäßig kontrolliert, zuletzt im April 2024.

An der Rheinstraße in Bregenz laufen die Fäden von 16 eigenständigen Vorarlberger Raiffeisenbanken zusammen. Hier sitzt ihre gemeinsame Zentrale, die Raiffeisen Landesbank Vorarlberg. Sie wickelt den Zahlungsverkehr ab, finanziert größere Vorhaben mit, prüft die Bücher der angeschlossenen Genossenschaften und betreut zugleich selbst Firmen- und Privatkunden im Land. Gegründet wurde sie 1895. Die Landesbank gehört den Vorarlberger Raiffeisenbanken selbst und nicht außenstehenden Geldgebern. Das prägt den Auftrag. Die Einlagen der Kundinnen und Kunden bleiben in der Region und fließen in Betriebe, Wohnbau und Projekte vor Ort. Gleichzeitig ist das Haus der gesetzliche Revisionsverband für die angeschlossenen Genossenschaften: Es prüft ihre Bücher, berät sie strategisch und übernimmt Aufgaben, die eine einzelne Ortsbank kaum allein stemmen könnte, etwa die landesweite Werbung. Mit ihren Bankstellen im ganzen Land bildet die Gruppe die führende regionale Bankengruppe in Vorarlberg. Eine Bank ist längst nicht nur Schalter und Kontoberatung. In Bregenz arbeiten Kreditfachleute am Firmenkundengeschäft, im Auslandsgeschäft wird der Zahlungsverkehr über die Grenze abgewickelt, und eine eigene IT hält das Bankgeschäft am Laufen. Rund 180 verschiedene Berufsbilder nennt das Haus selbst. Etwa 509 Menschen arbeiten hier, über die Hälfte davon Frauen. Wer einmal anfängt, bleibt oft: Das durchschnittliche Dienstalter liegt bei zwölf Jahren. Den eigenen Nachwuchs bildet die Bank selbst aus und wurde dafür als Lehrbetrieb ausgezeichnet. Für die Weiterbildung gibt es den Raiffeisen Campus mit einem breiten Kursangebot; in Aus- und Weiterbildung fließen rund 435.000 Euro im Jahr. Dazu kommen flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Die Wurzeln reichen bis 1895 zurück, als sich nach den Rheinhochwassern der 1880er-Jahre die ersten Spar- und Darlehensvereine zusammenschlossen. Der Sitz ist bis heute Bregenz, an der Rheinstraße.

Rund 2.200 Menschen in Niederösterreich werden vom NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz vertreten. Es sind Erwachsene, die ihre rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht allein regeln können. 150 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darum, dazu rund 220 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter. Der Grundsatz dahinter ist einfach: so viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Unterstützung wie notwendig. Die Arbeit ruht auf zwei Säulen. In der Erwachsenenvertretung übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die rechtliche Vertretung von Personen, die etwa nach einem Unfall, einer Demenzerkrankung oder einer psychischen Beeinträchtigung Unterstützung brauchen. Sie erstellen sogenannte Clearing-Berichte für die Gerichte, klären ab, welche Form der Vertretung überhaupt nötig ist, und registrieren Vorsorgevollmachten. Die zweite Säule ist die Bewohnervertretung. Hier geht es um die persönliche Freiheit von Menschen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Wird jemand etwa durch ein Bettgitter oder ein Medikament in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, prüfen die Vertreterinnen und Vertreter, ob das zulässig ist, und können die Maßnahme bei Gericht überprüfen lassen. Über 450 Einrichtungen werden auf diese Weise betreut. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist das kostenlos. Rechtlich stützt sich der Verein auf das Erwachsenenschutzrecht und das Heimaufenthaltsgesetz, finanziert wird er großteils vom Bundesministerium für Justiz, das ihn auch als anerkannten Erwachsenenschutzverein führt. Gegründet wurde er 1984 und ist damit seit mehr als 40 Jahren in Niederösterreich tätig. Die Geschäftsführung liegt bei Mag. Delia Jagersberger, der Sitz ist in St. Pölten. Sechs Geschäftsstellen verteilen die Arbeit über das Bundesland, von St. Pölten über Mödling bis hinauf nach Zwettl. Wer hier arbeitet, hat selten zwei gleiche Tage. Eine Erwachsenenvertreterin betreut ihre Klientinnen und Klienten persönlich, verhandelt mit Behörden, Banken und Ärzten und sitzt zugleich an juristischen Fragen. Daneben gibt es Aufgaben im Office-Management und in der Verwaltung an den Standorten. Die Tätigkeit verbindet rechtliches und soziales Arbeiten und steht damit Menschen aus der Sozialarbeit ebenso offen wie Juristinnen oder Quereinsteigern mit Interesse am Erwachsenenschutz. Auch Zivildiener finden an den Standorten Platz. Der gesellschaftliche Nutzen ist unmittelbar spürbar: Menschen, die sich selbst kaum wehren können, bekommen eine Stimme.

Unter der Marke Leading Search Partners werden von Wien und Graz aus gehobene Management-Positionen besetzt. Dazu kommen Anlaufstellen in Ljubljana und in Shanghai. Rechtsträger dieser Marke ist die LSP Holding OG mit Sitz in Wien, im Firmenbuch für Markenverwaltung und Holdingfunktion eingetragen und seit Februar 2012 im Register. Gegründet haben das Ganze drei Headhunter mit Erfahrung aus internationalen Suchfirmen: Gerald Metzler, Tanja Skopek und Gabriele Greimel. Der Kern der Arbeit ist Executive und Professional Search. Ein Unternehmen braucht eine neue Werksleitung oder jemanden für den Vertrieb, und die Beraterinnen und Berater durchkämmen dafür den Markt, sprechen geeignete Leute direkt an und begleiten beide Seiten durch die Verhandlung bis in die ersten Monate im neuen Job. Daneben stehen Management Audits und Performance Checks, bei denen bestehende Führungsmannschaften eingeschätzt werden, sowie Outplacement, wenn eine Trennung ansteht. Recherche ist in diesem Geschäft ein eigenes Handwerk: 2018 arbeitete die Firma laut einer Branchenmeldung mit eigenen Research-Teams in München und Dortmund und war in 18 Ländern tätig, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum sowie in Mittel- und Südosteuropa. Das Team ist klein geblieben. Auf der Website stellen sich vier Beraterinnen und Berater namentlich vor, jeweils mit Direktdurchwahl und eigener Branchenhandschrift. Gabriele Greimel etwa arbeitet seit 2012 als Partnerin in Wien und deckt Industrie, Automotive und Konsumgüter ab; davor war sie Senior Consultant bei einer internationalen Executive-Search-Beratung und leitete den Vertrieb eines internationalen Personaldienstleisters in Österreich. Die Berufsjahre des Teams rechnet die Firma zusammen auf über hundert. Wer hier einsteigt, tut das als Consultant oder im Research, also in der Funktion, die Kandidatenmärkte überhaupt erst sichtbar macht. Getragen wird die Holding von der M & P Leading Search Partners GmbH und von Gabriele Greimel. Eine Mitarbeiterzahl veröffentlicht die Gruppe nicht. Im Karriereportal hält die Firma ausdrücklich fest, dass bei ihr die Qualifikation zählt und nicht das Geschlecht.

Die roten Maschinen von Einböck bekämpfen Unkraut ohne Chemie. Gebaut werden sie in Dorf an der Pram im oberösterreichischen Innviertel, und das seit 1934. Heute führt die vierte Generation der Familie Einböck den Betrieb. Über 85 Prozent der Geräte gehen in den Export, in mehr als 35 Länder. Einböck baut Spezialgeräte für die Bodenbearbeitung und die mechanische Unkrautregulierung. Striegel, die Beikraut aus jungen Kulturen kämmen, Hackgeräte, die zwischen den Reihen arbeiten, dazu Technik für die Grünlandpflege und die Aussaat. Wer im Biolandbau ohne Herbizide auskommen will, arbeitet oft mit genau solchen Maschinen. Der ganze Betrieb sitzt an einem einzigen Standort in Oberösterreich. Dort wird entwickelt, geschweißt, montiert und auf den Feldern getestet. Die Fertigungstiefe liegt bei über 90 Prozent, vieles entsteht also im eigenen Haus statt beim Zulieferer. Auf mehr als 75.000 Quadratmetern Produktionsfläche arbeiten über 200 Menschen. In der Werkstatt stehen Metalltechniker und Landmaschinentechniker an den Maschinen, im Büro planen Konstrukteure die nächste Gerätegeneration. Ausgebildet wird ebenfalls im eigenen Betrieb; die Lehre hat hier lange Tradition, schon der erste Mitarbeiter machte 1949 seine Ausbildung beim Firmengründer. Vertrieben werden die Geräte über den Landtechnikhandel. Eine öffentliche Umsatzzahl nennt das Unternehmen selbst nicht.

Frequentis AG baut die Kommunikations- und Informationssysteme, über die Fluglotsen, Polizei und Rettungsleitstellen ihre Arbeit koordinieren. Rund 49.000 Operator-Arbeitsplätze weltweit laufen mit dieser Technik, verteilt auf über 550 Kunden. Dazu gehören die Deutsche Flugsicherung, die US-Luftfahrtbehörde FAA, Nav Canada und die NASA. Gegründet wurde das Unternehmen 1947 in Wien, und dort sitzt es bis heute. Sicherheitskritisch heißt in diesem Geschäft: Ausfall ist keine Option. Wenn ein Notruf in der Leitstelle ankommt oder eine Lotsin ein Flugzeug durch den Anflug führt, muss die Verbindung stehen, und zwar jedes Mal. Genau dafür liefert Frequentis die Systeme. Bei Sprachkommunikation für die Flugsicherung ist das Unternehmen nach eigenen Angaben globaler Marktführer mit rund 30 Prozent Marktanteil. Im Einsatz sind die Lösungen in etwa 150 Ländern, eigene Gesellschaften und Vertretungen unterhält die Gruppe in mehr als 50. Das Geschäft wächst. 2025 lag der Umsatz bei 580,1 Millionen Euro, ein Plus von 20,8 Prozent und das fünfte zweistellige Wachstumsjahr in Folge, das EBIT stieg um 45,7 Prozent auf 46,8 Millionen Euro (Unternehmensaussendung vom 9. April 2026). Der Auftragseingang erreichte 680,2 Millionen Euro. Weltweit arbeiten rund 2.600 Menschen für Frequentis, gerechnet in Vollzeitäquivalenten, und allein 2025 kamen über 200 Stellen dazu. Die Belegschaft ist technisch geprägt: Mehr als 75 Prozent der Beschäftigten haben einen MINT-Hintergrund. In der Entwicklung sitzen Softwareingenieurinnen an Leitstellen- und Sprachvermittlungssystemen, bei den Kunden bauen Systemtechniker diese Anlagen in laufende Kontrollzentren ein, oft im Parallelbetrieb, weil der Flugverkehr nicht pausiert. Die Anwendungsfelder reichen von der Flugsicherung bis zur Schifffahrt, ein Fachwechsel ist also möglich, ohne das Haus zu verlassen. Weil die Kunden über die halbe Welt verteilt sind, schreibt Frequentis auf der Karriereseite auch Einsätze im Ausland aus, dauerhaft oder befristet. Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger gibt es Traineeprogramme. Wo die Rolle es zulässt, ist hybrides Arbeiten möglich. Seit Mai 2019 notiert die Aktie im Prime Market der Wiener Börse und im General Standard in Frankfurt. Kernaktionär blieb die Familie Bardach, die das Unternehmen 1986 per Management-Buy-out übernommen hatte. An der Spitze steht ein vierköpfiger Vorstand. Wie viele der rund 2.600 Beschäftigten in Österreich arbeiten, weist Frequentis öffentlich nicht getrennt aus. Der Hauptsitz samt Entwicklung liegt unverändert in Wien-Favoriten.

Wer bei der Partner Bank AG anlegt, bekommt keinen hauseigenen Fonds verkauft. Das Linzer Institut legt selbst keine Fonds, Anleihen oder Zertifikate auf und muss deshalb auch keine eigenen Produkte empfehlen. Gegründet wurde die Bank 1992; seither arbeitet sie mit unabhängigen Finanzdienstleistern zusammen, die Menschen bei Vorsorge und Vermögensaufbau begleiten. Zwei Dinge prägen das Geschäft. Da sind die Wertpapiere, breit gestreute Aktienportfolios und Anleihen, mit denen Kunden über Jahre Vermögen aufbauen sollen. Und da ist physisches Gold, Feingold, das in österreichischen Tresoren lagert. Beraten werden die Kunden nicht von Bankangestellten, sondern von selbstständigen Finanzdienstleistern, mit denen die Partner Bank in Österreich, Deutschland und mehreren Nachbarländern zusammenarbeitet. Genau das steckt hinter dem Namen. Hinter den Kulissen sitzen Spezialisten. In der IT hält ein Team die Wertpapierabwicklung am Laufen, Analystinnen und Analysten bereiten Reportings auf, und im Risikomanagement achten Fachleute auf die Regeln, die für ein Kreditinstitut gelten. Dazu kommen das Wertpapiermanagement und das Kundenbackoffice. Viele Stellen lassen sich teils im Homeoffice erledigen, die ausgeschriebenen Gehälter liegen laut karriere.at zwischen rund 38.000 und 70.000 Euro im Jahr. Das Haus ist überschaubar geblieben; karriere.at gibt die Belegschaft mit 31 bis 50 Personen an. Eigentümerin ist eine Stiftung mit Sitz in Vaduz, die Foundation for Social and Economic Development. Weil weder die Stiftung noch die Bank an Fondsgesellschaften beteiligt sind, kann das Institut seine Produkte vergleichsweise frei auswählen, ein Punkt, den die Bank selbst in den Mittelpunkt rückt. Beaufsichtigt wird sie von der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Ein eigenes Anliegen ist die Finanzbildung. Die Partner Bank bietet Kurse, Webinare und Workshops an, viele davon gezielt für Frauen. Seit 1992 sitzt das Unternehmen an der Goethestraße in Linz. Im Geschäftsjahr 2024 wies es einen Jahresgewinn von rund 736.000 Euro aus.

Rund 7.500 Unternehmen in Europa lassen ihre Transport- und Frachtgeschäfte über asko versichern. Der Makler mit Sitz im tiroler Schwoich kümmert sich um die Risiken, die Speditionen und Frachtführer täglich begleiten: beschädigte Ladung, Haftung auf der Straße, Schäden an Fahrzeugen und Maschinen. Gegründet wurde das Unternehmen 1998. Aus einem einzigen Büro ist seither ein Netz von Standorten in mehreren Ländern geworden. asko hat sich auf einen Wirtschaftszweig konzentriert, und das prägt die Arbeit. Statt Policen aller Art zu vermitteln, dreht sich hier fast alles um Transport, Spedition, Logistik und Lagerhaltung. Kommt die Ware eines Frachtführers unterwegs zu Schaden, oder muss ein Spediteur seine CMR-Haftung absichern, baut asko die passende Deckung und wickelt den Schadenfall im eigenen Haus ab, statt ihn weiterzureichen. Neben den klassischen Transport- und Warensparten gehören inzwischen auch Cyber-Risiken und Luftfahrtdeckungen dazu. Das Haus ist inhabergeführt und arbeitet über Ländergrenzen hinweg. Neben dem Stammsitz in Tirol sitzen Teams in deutschen Städten wie Bielefeld und München, im Südtiroler Bozen und im rumänischen Bukarest. Betreut werden Kunden in sieben europäischen Ländern. Für Mitarbeitende verbindet sich damit zweierlei: ein überschaubares, familiär geprägtes Umfeld mit flachen Hierarchien und zugleich der Alltag eines Betriebs, der europaweit unterwegs ist. Wer hier einsteigt, sitzt näher am eigentlichen Geschäft als in einem Generalisten-Betrieb. In der Schadenbearbeitung geht es konkret um Transportversicherung, im Außendienst um den direkten Draht zu Speditionen und Frachtführern, und für Jus-Absolventen mit Interesse am Transportrecht hält das Unternehmen einen eigenen Einstieg bereit. Als Rahmen nennt asko unter anderem Gleitzeit, Schulungen und individuell abgestimmte Karrierepläne. Genaue Beschäftigtenzahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht; einschlägige Verzeichnisse führen eine Belegschaft im zweistelligen Bereich. Klein genug, dass man einander kennt.

HEROLD ist der Spezialist für digitale Medien und Marketing-Services. Größte Bekanntheit genießt HEROLD.at. Den heimischen Firmen bietet HEROLD mit seinen digitalen Marketing-Services kosteneffiziente Lösungen, um neue Kunden zu gewinnen und Umsätze zu steigern. Mit einem B2B-Angebot, das von Websites und Suchmaschinen-Marketing bis zu Social-Media-Kampagnen reicht, kann HEROLD umfassende Werbe- und Marketing-Pakete schnüren. Über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um Beratung, Umsetzung und laufenden Service für Firmen in ganz Österreich. Insgesamt vertrauen rund 70.000 Kunden auf die Expertise von HEROLD. Werden Sie Teil unseres Unternehmens und schreiben Sie gemeinsam mit uns die nächsten Kapitel unserer Erfolgsgeschichte. http://www.heroldboom.at http://www.ichbinderherold.at/ http://www.herold.at

Wohnhäuser, Büros und Hotels in Wien, München, Frankfurt und Prag tragen die Handschrift der UBM Development AG. Der Wiener Immobilienentwickler plant Projekte, begleitet sie durch Finanzierung und Bau und bringt sie bis zur Vermietung oder zum Verkauf. Seit einigen Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Bauen mit Holz. Die Wurzeln reichen bis 1873 zurück, gegründet als Union-Baumaterialien-Gesellschaft. UBM ist ein reiner Developer: Das Unternehmen kauft Grundstücke, entwickelt darauf Wohn-, Büro- und Hotelprojekte und steuert sie über Marktanalyse, Planung, Finanzierung und Vermietung. Die Kernmärkte sind Deutschland, Österreich und Polen, dazu kommt Tschechien. Eigene Landesgesellschaften sitzen in Wien, München, Frankfurt, Warschau und Prag. Strategisch hat sich UBM viel vorgenommen: führender Entwickler von Holzbauprojekten in Europa zu werden. Grüne und smarte Gebäude stehen dabei im Mittelpunkt der Projektpipeline. Zum Stichtag des Geschäftsberichts 2024 beschäftigte die Gruppe 345 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 106 Millionen Euro. Die Aktie notiert seit August 2016 im prime market der Wiener Börse, dem Segment mit den höchsten Transparenzanforderungen. Geführt wird das Haus von einem vierköpfigen Vorstand unter Thomas Winkler, der seit 2016 an der Spitze steht. Hinter dem Unternehmen steht ein stabiler Kern aus den Industriellenfamilien Strauss und Ortner. Wer hier arbeitet, bewegt sich zwischen mehreren Welten. In der Projektentwicklung planen Bauingenieurinnen, Architekten und Projektmanager die nächsten Wohn- und Bürohäuser. Im Vertrieb betreuen Verkaufsteams den Verkauf der fertigen Wohnungen. Über die Tochter UBM Hotels kommt der Betrieb von Hotels dazu, dazu kaufmännische Funktionen rund um Finanzierung und Asset Management. Weil die Projekte über Ländergrenzen laufen, ist die Arbeit von Haus aus international. UBM verweist auf ein breites Angebot an Weiterbildung, von internen Workshops bis zu externen Programmen. Der Firmensitz liegt in der Laaer-Berg-Straße im 10. Wiener Gemeindebezirk.

Meierhofer stattet Krankenhäuser mit der Software aus, die ihren Alltag zusammenhält. In Österreich arbeiten damit unter anderem alle zehn Reha- und Unfallkrankenhäuser der AUVA. Rund hundert Menschen entwickeln, betreuen und schulen diese Systeme, von St. Valentin und Graz aus. Angefangen hat das 1999. M-KIS heißt das Kernprodukt, ein Klinikinformationssystem. Es führt Diagnosen, Pflegeplanung, OP-Dokumentation und Abrechnung an einer Stelle zusammen, sodass Station, Operationssaal und Verwaltung nicht mit getrennten Akten arbeiten. Dazu kommen eigene Bausteine für die Notaufnahme und die Intensivmedizin. Meierhofer schreibt diese Software aber nicht nur. Das Unternehmen bringt sie auch in den Häusern zum Laufen und bleibt danach an Bord: Einführung, Betrieb, Betreuung und Schulung über eine firmeneigene Academy gehören zum Geschäft. Die Referenzen in Österreich sind handfest. Die AUVA setzt M-KIS in allen zehn Reha- und Unfallkrankenhäusern ein. Auch die Vinzenz-Gruppe in Linz, das Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg und das Klinikum Waidhofen an der Ybbs gehören zu den Kunden, und mit T-Systems Austria besteht eine Kooperation. Die österreichische Gesellschaft sitzt in St. Valentin bei Enns und hat vor gut einem Jahrzehnt ein zweites Standbein in Graz aufgebaut, gleich neben der FH Joanneum. Karriere.at nennt die Größenordnung von 101 bis 500 Beschäftigten; öffentlich beziffert das Unternehmen die österreichische Belegschaft nicht genauer als "über hundert". Sie gehört vollständig zur Meierhofer AG bei München, einem eigentümergeführten Haus, das seit mehr als 35 Jahren nichts anderes macht als Krankenhaus-IT und an acht Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten ist. Wer hier anfängt, sitzt zwischen Medizin und Technik. Softwareentwicklerinnen und IT-Fachleute arbeiten neben Beratern, Projektleiterinnen und dem Support Hand in Hand am selben Kunden. In Graz kommen viele über die FH Joanneum ins Haus, als Praktikanten, über Werkstudentenstellen oder die Masterarbeit. Meierhofer nimmt auch Quereinsteiger und bildet Lehrlinge aus. Neue Kolleginnen bekommen ein Onboarding mit Mentoring, bis zu drei Homeoffice-Tage pro Woche sind möglich, das Öffi-Ticket wird bezuschusst. Die Wahl fiel 1999 übrigens auch deshalb auf St. Valentin, weil der erste Pilotkunde gleich um die Ecke lag.

Auf Kreuzfahrtschiffen der Aida-Flotte und auf großen Frachtern arbeiten Pumpen aus Lustenau: Sie versorgen die Schiffsmotoren mit Treibstoff und Schmieröl. Gebaut werden sie bei der KRAL GmbH, einem Familienunternehmen im Vorarlberger Rheintal, das seit 1950 Schraubenspindelpumpen und Durchflussmessgeräte fertigt. Mehr als 97 Prozent der Produkte gehen in den Export. Schraubenspindelpumpen fördern Flüssigkeiten gleichmäßig und leise, auch wenn der Gegendruck schwankt. Das macht sie überall dort gefragt, wo eine verlässliche Versorgung zählt: in der Schifffahrt, in Kraftwerken, in der Öl- und Gasindustrie, im Maschinenbau und in der Chemie. Neben den Pumpen entwickelt KRAL Durchflussmesstechnik und plant komplette Anlagen von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme. Zu den Kunden gehören regionale Betriebe ebenso wie internationale Industriekonzerne. Rund 230 Menschen arbeiten am Standort Lustenau. In der Fertigung stehen Zerspanungstechniker an den CNC-Maschinen und Schweißer an ihren Arbeitsplätzen, in der Entwicklung konstruieren Ingenieure die nächste Pumpengeneration, dazu kommen Aufgaben in Vertrieb, Logistik und Verwaltung. Die Produktion ist nach ISO 9001, 14001 und 45001 zertifiziert. Ausbildung hat hier Gewicht. Etwa 32 Lehrlinge lernen Berufe wie Metalltechnik mit Schwerpunkt Schweißtechnik, Zerspanungstechnik oder Betriebslogistik, und auch die bestehende Belegschaft bildet sich regelmäßig weiter. Das Unternehmen ist seit der Gründung 1950 in Familienhand und fertigt bis heute in Österreich. Aus dem einstigen Hersteller von Hauswasserpumpen ist ein Spezialist geworden, dessen Technik rund um den Globus im Einsatz ist.

In den Werkshallen in Dobl südlich von Graz entstehen Roboter, die sich selbstständig durch Lager und Produktionshallen bewegen. KNAPP Industry Solutions entwickelt und baut hier die Technik, mit der Industriebetriebe ihre Materialflüsse automatisieren. Der Standort ist überschaubar. Der Rückhalt dahinter ist groß, denn das Unternehmen gehört zur KNAPP-Gruppe, einem der weltweit führenden Anbieter für Lagerautomatisierung. Der Schwerpunkt liegt auf der Produktions- und Industrielogistik. Überall dort, wo Fabriken Bauteile einlagern, kommissionieren und zur richtigen Zeit an die Montage bringen müssen, liefert KNAPP Industry Solutions die passenden Anlagen. Herzstück sind flexible Shuttle-Systeme und autonome mobile Roboter, die Behälter eigenständig transportieren; dazu kommen Bildverarbeitung für die Qualitätsprüfung und Software, die das Zusammenspiel steuert. Ein Konstrukteur zeichnet das nächste Shuttle, eine Softwareentwicklerin schreibt die Leitsteuerung dazu, und in der Halle läuft die Anlage im Test, bevor sie zum Kunden geht. Die Wurzeln reichen ins Jahr 2013 zurück, damals als YLOG Industry Solutions gegründet. Seit 2016 firmiert der Betrieb unter dem Namen KNAPP Industry Solutions. 2023 zog die Produktion in eine neue Fertigungs- und Testhalle mit rund 5.000 Quadratmetern. Der Standort ist über die Jahre gewachsen; heute arbeiten hier laut Unternehmensangaben rund 190 Menschen. Eine eigene Umsatzzahl für den Standort weist die Gesellschaft öffentlich nicht aus. Hinter dem Betrieb steht die KNAPP AG aus Hart bei Graz. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 9.000 Menschen, etwa 4.600 davon in Österreich, und kam im Geschäftsjahr 2025/26 auf einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Rund 49 Standorte betreibt die Gruppe rund um den Globus, und sie beliefert Kunden aus Pharma, Handel, Mode, Lebensmittel und Industrie. Für die Beschäftigten in Dobl heißt das: ein kleines, spezialisiertes Team mit der Stabilität eines internationalen Technologiekonzerns im Rücken. Gesucht werden vor allem technische Berufe. Mechatroniker und Konstrukteure bauen die Anlagen, Softwareentwicklerinnen programmieren Robotersteuerung und Leitsysteme, Projektleiter begleiten die Umsetzung beim Kunden bis zur Inbetriebnahme. Auch für eine Diplomarbeit oder ein Praktikum im Bereich Automatisierung gibt es Anknüpfungspunkte. Geführt wird die GmbH von Bernhard Rottenbücher, Christian Brauneis-Lieb und Stefan Lechner.

„Das Geheimnis des Erfolges ist es, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ - Henry Ford IHR PARTNER IN DER IT & IM ENGINEERING Hohe Dienstleistungsqualität und individuelle Projektbetreuung - dafür steht ACTIVE SOLUTION seit über 12 Jahren. Mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf zwei Standorten in Österreich entwickeln wir Lösungen in den Geschäftsfeldern IT und Engineering. Dabei stellen wir die Anforderungen unserer Kunden stets in den Mittelpunkt und messen uns am Projekterfolg. Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe, das heißt bei uns sprechen Kundinnen und Kunden mit erfahrenen Technik- und Beratungsexperten aus den Fachbereichen IT, Engineering und HR, welche die deren Anforderungen exakt verstehen. WIR FÜHREN IHR PROJEKT ZUM ERFOLG Unser internes Konstruktionsbüro löst selbst die kniffligsten technischen Fragestellungen. Auf Wunsch unterstützen wir Ihr Projektteam vor Ort und übernehmen sämtliche Rollen und Aufgaben in Ihrem IT- oder Engineering-Projekt. Auch bei hohem Termindruck. Bei der Besetzung von technisch anspruchsvollen Positionen - egal ob temporär oder dauerhaft - können Sie auf die langjährige Erfahrung unseres Recruiting-Teams zählen.

Rund 3.800 Studierende aus mehr als 70 Ländern sind am IMC Krems eingeschrieben, knapp die Hälfte der Lehre läuft auf Englisch. Die Hochschule sitzt in Krems an der Donau und bildet seit 1994 aus. Was damals als International Management Center mit einem einzigen Studiengang und 50 Studierenden begann, ist heute eine der etablierten Adressen für angewandte Wissenschaften in Österreich. Gelehrt und geforscht wird in drei Feldern: Wirtschaft, Gesundheit sowie Wissenschaft und Technik. In den Hörsälen sitzen angehende Betriebswirtinnen neben Studierenden der Physiotherapie oder der angewandten Chemie. 29 Bachelor- und Masterstudiengänge stehen zur Wahl, viele davon berufsbegleitend. Hinter dem Lehrbetrieb stehen mehr als 370 Menschen. Manche unterrichten und forschen, andere organisieren den Campus oder absolvieren eine Lehre. Der Betrieb reicht über Krems hinaus: Neben dem Hauptstandort wird auch in Mistelbach und Horn gelehrt, und über Partnerhochschulen in China, Vietnam, Lettland und weiteren Ländern ist das IMC außerhalb Österreichs präsent. Mehr als 220 Universitäten weltweit gehören zum Netzwerk. Die Geschichte ist vergleichsweise jung. 1994 fing alles an, 2002 folgte der Fachhochschul-Status. Im Sommer 2024, zum 30-jährigen Bestehen, wurde Krems zur ersten Hochschule für Angewandte Wissenschaften Österreichs. Getragen wird die GmbH zu 70 Prozent von privater Seite und zu 30 Prozent von der Stadt Krems. Beschäftigte arbeiten an einem Campus mit Studierenden aus mehr als 70 Nationen, mit angewandter Forschung neben der Lehre und Kontakten über ein weltweites Partnernetzwerk. Nach Angaben der Hochschule finden 99 Prozent der Absolventinnen und Absolventen binnen drei Monaten nach dem Abschluss eine feste Anstellung.

In den Frischküchen in Wien und St. Pölten entsteht jeden Tag warmes Essen für Kindergärten, Schulen, Betriebsrestaurants und Pflegeeinrichtungen im ganzen Land. Dahinter steht GMS GOURMET, in Österreich besser bekannt unter der Marke GOURMET. Rund 2.100 Menschen sorgen hier dafür, dass am Mittag ein Teller auf dem Tisch steht. Vom Lehrling in der Küche bis zur IT, die das Online-Bestellsystem betreut, reicht das Spektrum der Berufe. GOURMET ist auf Gemeinschaftsverpflegung spezialisiert und zählt in diesem Bereich zu den führenden Anbietern Österreichs. Gekocht wird für sehr unterschiedliche Gäste: für Kinder im Kindergarten genauso wie für Beschäftigte in Betriebsrestaurants, für Seniorinnen und Senioren in Pflegeheimen und für Patientinnen und Patienten in Kliniken. Über den Lieferdienst kommt das Essen auch in private Haushalte. Begonnen hat das 1975 mit tiefgekühlten Menüs für die Betriebsverpflegung. Heute gehört zum Unternehmen auch ein traditionsreicher Gastronomie-Teil: die Premiummarke Gerstner, das Café Schwarzenberg und der Wiener Rathauskeller stehen ebenso für GOURMET wie die Großküchen. 2024 hat das Unternehmen die SV (Österreich) GmbH übernommen und damit zahlreiche weitere Verpflegungsstandorte dazugewonnen. Über die Tochter GMS GOURMET Deutschland GmbH mit Küche in Nürnberg reicht die Tätigkeit inzwischen bis nach Süddeutschland. GMS GOURMET gehört zur VIVATIS Holding AG in Linz, einem der größten Lebensmittelkonzerne in österreichischem Eigentum. Diese Anbindung gibt dem Arbeitsplatz einen stabilen Rahmen. Für Bewerberinnen und Bewerber ist die Bandbreite der Tätigkeiten interessant: In den Küchen arbeiten Köchinnen und Lebensmitteltechniker, im Service Restaurantfachkräfte, dazu kommen Konditorinnen, Mechatroniker für die Anlagen und IT-Fachkräfte. Die Ausbildung von Lehrlingen hat einen festen Platz, vom Kochberuf über die Restaurantfachkraft bis zur IT-Lehre. Eine bestätigte Zahl an täglich produzierten Mahlzeiten nennt das Unternehmen öffentlich nicht; klar ist aber die Größenordnung: zwei zentrale Frischküchen, Betriebsrestaurants in ganz Österreich und rund 2.100 Beschäftigte einschließlich der Tochterunternehmen. Der Firmensitz liegt in der Oberlaaer Straße 298 im 23. Wiener Gemeindebezirk.

Wer in Europa ein Restaurant führt, ein Hotel betreibt oder einen kleinen Laden, kennt METRO. Das Unternehmen beliefert Profis aus Gastronomie und Handel mit allem, was sie für ihr Geschäft brauchen, vom frischen Fisch über den Wein bis zur Pfanne in der Küche. Den ersten Markt eröffnete der Kaufmann Otto Beisheim 1964 in Mülheim an der Ruhr. Heute zählt METRO zu den großen Lebensmittelgroßhändlern der Welt. Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt. METRO verkauft nicht an Privatkunden, sondern an Betriebe: an Wirtinnen und Wirte, an Hotels, Caterer und Kantinen, dazu an viele kleine Händler und Kioske. Diese Kundschaft deckt bei METRO ihren Bedarf, von Fleisch und Fisch über Obst und Getränke bis zu Geschirr und Reinigungsmitteln. Zwei Wege führen zum Kunden. In den großen Cash-&-Carry-Märkten suchen sich die Betriebe ihre Ware selbst zusammen und nehmen sie gleich mit. Daneben wächst das Liefergeschäft, bei dem METRO die Bestellung direkt ins Restaurant oder Hotel fährt. Dieser Belieferungskanal kam im Geschäftsjahr 2024/25 auf rund neun Milliarden Euro und damit auf knapp ein Drittel des Umsatzes. Wie groß das Unternehmen ist, lässt sich an wenigen Zahlen ablesen. Rund 622 Großmärkte betreibt METRO in 21 Ländern, geschäftlich aktiv ist die Gruppe in mehr als 30. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2024/25 bei 32,4 Milliarden Euro, weltweit arbeiten über 84.000 Menschen für das Unternehmen. Geführt wird es von der METRO AG mit Sitz in Düsseldorf, einer börsennotierten Aktiengesellschaft, deren Wurzeln bis ins Jahr 1964 zurückreichen. Für Beschäftigte heißt das vor allem: viele Wege. In den Märkten arbeiten Fachleute für Fleisch, Fisch und Käse, dazu Verkäuferinnen und Marktleiter. Das Liefergeschäft braucht Fahrer, Lageristen und Disponenten, die jeden Tag Hunderte Touren planen. Und weil hinter allem eine große Aktiengesellschaft steht, gibt es die ganze Bandbreite kaufmännischer und technischer Berufe daneben, von der Buchhaltung bis zur IT, die die digitale Bestellplattform betreut. Wer das Land wechseln möchte, hat in einem Unternehmen mit Märkten in Frankreich, Spanien oder Polen reale Möglichkeiten dazu.

In Mödling südlich von Wien baut Zelisko Technik, die man im Alltag selten sieht und trotzdem ständig braucht: Messwandler in Umspannwerken, Signale an Bahnübergängen, Ticketdrucker in Bus und Bahn. Drei recht verschiedene Welten an einem Standort. Den Betrieb gründete 1918 der Techniker Josef Zelisko, seit 1988 gehört er zur Knorr-Bremse-Gruppe. Das Unternehmen arbeitet in drei Bereichen. Im Energiegeschäft entstehen Strom- und Spannungswandler sowie Sensoren, also jene Bauteile, die in Schaltanlagen messen, wie viel Strom fließt, und ohne die sich ein Netz weder steuern noch absichern lässt. Der Bereich Signalsysteme sorgt für Sicherheit auf der Schiene, von der Bahnübergangssicherung über Streckensignale bis zu Fernsteuerungen. Im dritten Bereich dreht sich alles um den öffentlichen Verkehr, um Bordrechner, Ticketdrucker und elektronische Fahrscheine. Allen Geräten gemeinsam ist der Anspruch an Sicherheit. Hält ein Bauteil nicht, was die Norm verlangt, fährt im Zweifel kein Zug. Geliefert wird weltweit, an Energieversorger und Schaltanlagenbauer ebenso wie an Bahn- und Straßenbetreiber. In Mödling, am Gründungsstandort, sitzen Entwicklung und Fertigung; dazu kommen Niederlassungen in Holice in Tschechien und in Berlin. Seit 1988 gehört Zelisko zu Knorr-Bremse, dem weltweit führenden Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Für die Beschäftigten heißt das ein überschaubarer Betrieb mit langer Geschichte und kurzen Wegen, der finanziell von einem internationalen Konzern getragen wird. Wie viele Menschen heute in Mödling arbeiten, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Die Aufgaben verteilen sich auf sehr unterschiedliche Köpfe. Konstrukteure und Elektrotechniker entwickeln die nächste Wandlergeneration, in der Werkstatt entstehen die Geräte Stück für Stück, und Softwareentwickler bringen Bordrechner und Ticketsysteme zum Laufen. Wer hier einsteigt, arbeitet an Technik, von der die Sicherheit auf Schiene und Straße abhängt. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert.

Zitronensäure steckt in Limonade, in Waschmittel, in Brausetabletten. Ein guter Teil davon kommt aus dem Weinviertel. In Pernhofen bei Laa an der Thaya betreibt die Jungbunzlauer Austria AG eine der größten und leistungsfähigsten Zitronensäureanlagen der Welt, rund 500 Menschen arbeiten dort. Produziert wird an diesem Standort seit 1962. Was hier entsteht, sieht man selten und schmeckt es fast täglich. Große Fermenter vergären Zucker aus nachwachsenden Rohstoffen zu Zitronensäure, die Getränken ihre Säure gibt und Lebensmittel haltbar macht. Seit 1986 läuft in Pernhofen außerdem die Xanthan-Produktion, ein Verdickungsmittel, das Dressings und Zahnpasta ihre Konsistenz gibt. Beliefert werden Hersteller von Lebensmitteln und Getränken, dazu Kosmetik, Pharma und Industrie. Die österreichische Gesellschaft hat ihren Sitz in Wien und gehört zur Jungbunzlauer-Gruppe. Deren Geschichte beginnt 1867 mit einer Spiritusbrennerei, die Ignatz Lederer im böhmischen Jungbunzlau gründete. 1900 verlegten seine Söhne die Zentrale nach Wien und eröffneten die Brennerei in Pernhofen. Seit 1967 gehört das Unternehmen der Familie Kahane, die Konzernzentrale sitzt seit 1993 in Basel. Neben Pernhofen produziert die Gruppe in Ladenburg, im französischen Marckolsheim und im kanadischen Port Colborne und liefert nach eigenen Angaben in mehr als 130 Märkte. Eine offizielle Gesamtzahl zur Belegschaft der Gruppe veröffentlicht das Unternehmen nicht. Der Standort lebt von Technik. In der Qualitätskontrolle prüfen Chemielabortechnikerinnen und Chemielabortechniker die Chargen, Maschinenbautechniker halten Fermenter und Anlagen in Betrieb, dazu kommen Verfahrenstechnik und Biotechnologie. In den Büros geht es um Auftragsabwicklung, IT und Vertrieb. Nachwuchs bildet Jungbunzlauer in Pernhofen selbst aus, unter anderem in der Chemielabortechnik und in der Maschinenbautechnik. Wie lange Beschäftigte bleiben, zeigte die Mitarbeiterehrung im Mai 2025. Geehrt wurden zwei Menschen für 45 Dienstjahre, fünf für 40 und sieben für 25. Im eigenen Betriebsrestaurant wird vergünstigt gegessen, das Unternehmen nennt außerdem Weiterbildung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine jährliche Erfolgsprämie. Seit 2011 stellt die Gruppe als weltweit einziges Unternehmen alle drei wichtigsten durch Fermentation gewonnenen organischen Säuren her, also Zitronensäure, Gluconsäure und Milchsäure.