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Mehr als 170.000 Beschäftigte, Lehrlinge und Arbeitsuchende in Vorarlberg haben mit der Arbeiterkammer Vorarlberg eine gesetzliche Interessenvertretung im Rücken. Wer Streit um eine Abfertigung hat, die Arbeitnehmerveranlagung prüfen lassen will oder als Konsument übervorteilt wurde, bekommt hier Beratung von Juristinnen, Steuerfachleuten und Beratern. Die Wege sind kurz. Gearbeitet wird dort, wo die Mitglieder leben.
Die AK Vorarlberg ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts und arbeitet auf Grundlage des Arbeiterkammergesetzes 1992. Ihr Sitz liegt in Feldkirch, eine zweite Geschäftsstelle gibt es in Bludenz. Konstituiert wurde die Kammer am 22. Juni 1946, ihre Vorläuferin entstand bereits in den 1920er-Jahren. Eine Einrichtung mit diesem gesetzlichen Auftrag verschwindet nicht mit der nächsten Krise, und das prägt auch die Arbeitsplätze.
Der Kern der Arbeit ist Beratung. Juristinnen und Juristen der Abteilung Arbeit und Recht stehen Mitgliedern zur Seite, wenn es um ein strittiges Dienstzeugnis, ausstehenden Lohn oder eine Kündigung geht. Das Steuerservice hilft Beschäftigten, zu viel gezahlte Lohnsteuer zurückzuholen. Andere Teams arbeiten im Konsumentenschutz, in der Bildungs- und Karriereberatung oder betreuen die AK-Bibliotheken. Dazu kommen Fachleute aus Kommunikation, Projekt- und Datenmanagement, wie eine aktuelle Ausschreibung für die Projektleitung Datenmanagement und Kampagnen zeigt.
Geleitet wird die Kammer von Präsident Bernhard Heinzle, einem gelernten Werkzeugmacher, der die Interessenvertretung von der Basis her kennt; die Direktion führt Andreas Lampert. Wer hier einsteigt, arbeitet an konkreten Fällen für die mehr als 170.000 Mitglieder im Land. Das Thema Weiterbildung ist der AK nicht fremd: Mit dem BFI der AK Vorarlberg und dem Digital Campus betreibt sie eigene Bildungsangebote. Wie viele Menschen die Kammer insgesamt beschäftigt, weist sie öffentlich nicht aus. Bewerbungen nimmt die AK über ihre Karriereseite und auch initiativ entgegen.
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