

Bundesministerium für Bildung
Über das Unternehmen
Das Bundesministerium für Bildung gestaltet den Rahmen, in dem rund 1,19 Millionen Kinder und Jugendliche in Österreich zur Schule gehen. Wer hier arbeitet, prägt nicht ein einzelnes Unternehmen mit, sondern das Schulsystem eines ganzen Landes. Das Ressort sitzt im Herzen Wiens, am Minoritenplatz im Palais Starhemberg.
Die Wurzeln des Hauses reichen bis 1848 zurück, als in der Habsburgermonarchie das Ministerium des öffentlichen Unterrichts eingerichtet wurde. Das macht das Bildungsressort zu einem der ältesten Ministerien des Landes. Geleitet wird es seit März 2025 von Bundesminister Christoph Wiederkehr. Im Mittelpunkt der täglichen Arbeit steht das Schulwesen vom Eintritt in die Volksschule bis zur Matura. Das Ministerium erstellt Lehrpläne und Schulrecht, treibt die Qualitätsentwicklung der Schulen voran und verwaltet das Dienst- und Besoldungsrecht der Lehrkräfte an allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen. Auch die Pädagogischen Hochschulen, an denen die Lehrerinnen und Lehrer von morgen ausgebildet werden, fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Wie groß dieser Auftrag ist, zeigt eine einzige Zahl: 2024 besuchten rund 1,19 Millionen Schülerinnen und Schüler die österreichischen Schulen (Statistik Austria). Vor Ort gesteuert wird vieles über die neun Bildungsdirektionen in den Bundesländern, die als gemeinsame Behörde von Bund und Land arbeiten. Organisiert ist die Zentralstelle in einzelnen Sektionen mit klar abgegrenzten Schwerpunkten, von der Geschäftsführung über Schulrecht bis zur Bildungsforschung. Entsprechend breit sind die Berufsfelder. An den Schreibtischen feilen Juristinnen und Juristen am Schulrecht, Bildungsforscherinnen bereiten Reformen vor, Verwaltungsfachleute halten den Betrieb am Laufen, und IT-Fachkräfte betreuen die digitalen Systeme eines Ressorts, das jede Schule des Landes erreicht. Eine genaue Beschäftigtenzahl der Zentralstelle veröffentlicht das Ministerium öffentlich nicht. Als oberstes Organ der Bundesverwaltung bietet es jedoch, was ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst kennzeichnet: geregelte Dienstverhältnisse, einen stabilen Rahmen und Aufgaben, deren Ergebnis Millionen Familien betrifft. Seit 1. April 2025 trägt das Haus wieder den Namen Bundesministerium für Bildung; die Agenden für Wissenschaft und Forschung wurden an ein eigenes Ressort übertragen.