

Herbert Handlbauer GmbH
Rund 20.000 Bäuerinnen und Bauern aus Ober- und Niederösterreich liefern ihre Rinder und Schweine an die Betriebe der Herbert Handlbauer GmbH. Was hier zerlegt und verpackt wird, geht zu fast der Hälfte ins Ausland, bis nach Italien, Spanien und in asiatische Länder. Das Fleischunternehmen aus Wels wird heute in dritter Generation als Familienbetrieb geführt.
Angefangen hat alles 1935. Josef Handlbauer eröffnete in Steinhaus eine kleine Schlachterei, dazu gehörten eine Fleischhauerei und ein eigenes Gasthaus. Ab 1975 baute Herbert Handlbauer den Betrieb aus und errichtete in Wels einen Exportschlachthof; bis 1996 kamen weitere Standorte in Linz, Lambrechten, Pregarten und Baumgartenberg hinzu. Der Firmensitz liegt bis heute in Wels. Das Kerngeschäft ist die Schlachtung und Zerlegung von Rindern und Schweinen. Aus den Höfen der Region wird angeliefert, im Betrieb zerlegt, portioniert und nach Kundenwunsch verpackt. Mehr als 250 Menschen arbeiten dafür an den oberösterreichischen Standorten. An den Zerlegebändern stehen gelernte Fleischer und Fleischtechniker, in der Verwaltung betreut man Kunden von Deutschland bis Südkorea, und im Einkauf hält das Unternehmen Kontakt zu den rund 20.000 Bauernhöfen, die die Betriebe beliefern. Wie viele Menschen genau in welchem Bereich tätig sind, weist Handlbauer öffentlich nicht aus. Beständigkeit prägt das Haus. Seit über 85 Jahren besteht der Betrieb, gefertigt wird in Österreich, und die Kundenbeziehungen pflegt das Unternehmen nach eigener Aussage mit Handschlagqualität. Rund 45 Prozent der Produktion gehen in den Export, von Deutschland und Italien über die Balkanländer bis nach Japan und auf die Philippinen.
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Hauptstandort
Marcusstraße 21
4600 Wels, Österreich
Recruiting-Team
