Arbeitgeber entdecken
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.
Finde deinen nächsten Arbeitgeber.


Der Firmensitz war einmal eine Schokoladenfabrik. 1985 gekauft, ein Jahr später umgebaut, seither wird in der Fräuleinmühle in Nußdorf ob der Traisen produziert. Rund 130 Menschen arbeiten heute für die MAPEI Austria GmbH, die österreichische Tochter eines 1937 in Mailand gegründeten Bauchemieherstellers. Angefangen hat alles 1980 mit einem Auslieferungslager und einem Büro in Wien.
Bauchemie klingt abstrakt, ihr Ergebnis ist es nicht. Was in Nußdorf gemischt und abgefüllt wird, hält später Fliesen an der Wand, dichtet ein Schwimmbecken ab oder sorgt dafür, dass Beton auf der Baustelle länger verarbeitbar bleibt. 2019 verließen 50.000 Tonnen bauchemischer Produkte die österreichischen Werke, das Sortiment umfasste damals mehr als 5.500 Artikel in zehn Produktlinien. Kunden sind Verarbeiterbetriebe, der Baustoffhandel und die Betonindustrie.
Zwei Standorte tragen das Geschäft. In Nußdorf ob der Traisen stehen die Zentrale und die Anlagen für Pulver- und Flüssigprodukte, in Langenwang in der Obersteiermark sitzt das Forschungs- und Entwicklungslabor für Betonzusatzmittel. Der steirische Standort kam 2009 über die Beteiligung an der Firma Betontechnik dazu, deren Mitarbeiter übernommen wurden; 2016 verschmolzen beide Gesellschaften zur MAPEI Austria GmbH. Dazu kommen Außenlager quer durch Österreich, unter anderem in Brunn am Gebirge, Graz, Linz, Klagenfurt und Hall in Tirol. Wer im Vertrieb oder in der technischen Beratung arbeitet, ist entsprechend viel im Land unterwegs.
Im Rücken steht eine Gruppe, die 2024 einen konsolidierten Umsatz von 4,4 Milliarden Euro erzielte und weltweit rund 13.200 Menschen beschäftigt. 98 Tochtergesellschaften in 59 Ländern, 106 Produktionswerke und 38 Forschungszentren gehören dazu. Für den Alltag in Niederösterreich heißt das: Rezepturen, Prüfmethoden und Investitionsentscheidungen entstehen im Austausch mit einem internationalen Verbund, produziert und entwickelt wird trotzdem vor Ort.
Die Berufsbilder sind entsprechend gemischt. An den Misch- und Abfüllanlagen arbeiten Chemieverfahrenstechnikerinnen und Chemieverfahrenstechniker, im Labor prüfen Baustoffprüferinnen und Baustoffprüfer Rezepturen und Chargen, dahinter stehen Lager, Einkauf und Kundenservice. Auf dem eigenen Karriereprofil nennt das Unternehmen gleitende Arbeitszeit und Homeoffice-Möglichkeiten; darüber hinaus veröffentlicht MAPEI Austria wenig zu Benefits, und die Angaben zur Beschäftigtenzahl schwanken je nach Quelle zwischen rund 130 und 145. Investiert wird sichtbar: 2017 kam eine neue Lagerhalle dazu, 2020 ging eine erweiterte und modernisierte Produktionsanlage in Betrieb. Und ein eigenes Ausbildungszentrum betreibt der Standort Nußdorf bereits seit dem Jahr 2000.
Echte Erfahrungen von Bewerber:innen und Mitarbeitenden.
Noch keine Erfahrungsberichte – teile als erste:r deine Erfahrung.
