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Weltweit stehen über 40.000 Wett-Terminals in Buchmacher-Filialen, und viele davon laufen mit Software, die ihren Ursprung in Wien hat. Dahinter steht Playtech BGT Sports, ein großer Anbieter von Sportwett-Technologie. Angefangen hat alles 2005 mit dem Wiener Unternehmen Best Gaming Technology; heute gehört es zum börsennotierten Playtech-Konzern.
Das Herzstück sind die Selbstbedienungs-Terminals, an denen Gäste im Wettbüro ihre Tipps selbst eingeben. Dazu kommen die Kassensysteme hinter dem Tresen, die Anzeigetafeln mit den Quoten und eine App fürs Handy, über die sich Wetten aufladen und verfolgen lassen. Retail und online greifen ineinander. Über 150 Buchmacher in rund 20 regulierten Märkten in Europa und Südamerika setzen die Technik ein.
Wie eine Quote zustande kommt, entscheidet sich im Trading-Room. Dort verfolgen mehr als 130 Traderinnen und Analysten die Spiele, rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres. Ändert sich auf dem Platz etwas, ändert sich Sekunden später die Wette.
Die heutige Firma nahm 2017 Gestalt an. Playtech, an der Londoner Börse notiert, hatte das Wiener BGT für rund 138 Millionen Euro gekauft und führte es mit weiteren zugekauften Sportwett-Firmen und dem eigenen Trading zu einer Einheit zusammen. Wer heute in Wien einsteigt, arbeitet damit für einen internationalen Konzern, dessen Technik in Dutzenden Märkten läuft.
In Wien sitzen mehrere Bereiche unter einem Dach. Entwicklerinnen und Entwickler bauen die Plattform, im Trading entstehen die Quoten, und Produktmanagement wie Kundenbetreuung arbeiten eng mit den Buchmachern zusammen. Wie viele Menschen genau am Wiener Standort tätig sind, teilt das Unternehmen nicht öffentlich mit. Konzernweit sind es rund 600. Sie arbeiten nicht nur in Österreich, sondern auch in Bremen, im zyprischen Nikosia oder im australischen Wollongong.
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