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1961 eröffnete Dr. Max Urbanek sen. in St. Pölten eine Anwaltskanzlei. Sein Sohn führte sie ab 1973 weiter, und 2008 gründeten Dr. Sigrid Urbanek und Dr. Andreas Rudolph daraus die heutige Urbanek & Rudolph Rechtsanwälte OG. Damit arbeitet inzwischen die dritte Generation an derselben Kanzlei. Heute gibt es drei Büros: in der Wiener Innenstadt an den Tuchlauben, am Europaplatz in St. Pölten und am Marktplatz von Kirchberg am Wagram.
Der Schwerpunkt liegt im Wirtschaftsrecht, öffentlich wie privat. Wenn eine Gemeinde ein Bauvorhaben ausschreibt, wenn nach der Fertigstellung um Gewährleistung gestritten wird oder wenn ein Unternehmen umstrukturiert oder übergeben werden soll, landen solche Akten hier auf dem Tisch. Dr. Sigrid Urbanek arbeitet vor allem im Arbeitsrecht sowie im Bauvertrags-, Vergabe- und Immobilienrecht. Dr. Andreas Rudolph deckt Gesellschafts-, Insolvenz- und Bankrecht ab und beschäftigt sich mit Nachfolge- und Stiftungsthemen; seit 2016 leitet er die Arbeitsgruppe Wirtschaftsfragen im Österreichischen Rechtsanwaltskammertag. Zur Mandantschaft zählen nach einem Bericht der Bezirkszeitung meinbezirk.at (Mai 2021) Großinstitutionen, bundesweit tätige Unternehmen, mittelständische Betriebe und Privatpersonen. Für Fälle mit Auslandsbezug ist die Kanzlei Mitglied im europäischen Anwaltsnetzwerk Eurojuris und damit an Partnerkanzleien in anderen Ländern angebunden.
Das Team ist überschaubar und wächst. Fünf Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind derzeit auf der Kanzleiseite genannt, dazu drei Rechtsanwaltsanwärter sowie ein Backoffice mit juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 2020, 2021 und zuletzt 2024 kam jeweils ein weiterer Rechtsanwalt dazu. Die Gesamtzahl der Beschäftigten veröffentlicht die Kanzlei nicht. Wie sie unter Kolleginnen und Kollegen gesehen wird, zeigt das trend-Anwaltsranking, für das Anwälte andere Anwälte nennen: Im Ranking 2026 liegt Urbanek & Rudolph auf Platz 6 der Bundesländerkanzleien außerhalb Wiens, und zwar zum elften Mal in Folge unter den bestgereihten Kanzleien Österreichs.
Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ist vor allem die Ausbildung interessant. Drei Konzipienten absolvieren hier gerade ihre Praxisjahre, und die Kanzlei stellt in ihren Ausschreibungen ausdrücklich in Aussicht, sie bei der Vorbereitung auf die Rechtsanwaltsprüfung zu unterstützen und ihnen fachlich abwechslungsreiche Verfahren zu geben. Gesucht werden aber nicht nur Juristinnen und Juristen: Zuletzt waren eine Stelle als Rechtskanzlei-Assistent:in (November 2025), eine Konzipientenstelle (Mai 2026) und eine Position für studentische Mitarbeiter:innen (Juli 2026) ausgeschrieben, Initiativbewerbungen sind ebenfalls erwünscht. Bewerbungen laufen über das St. Pöltner Büro am Europaplatz, also dort, wo 1961 alles angefangen hat.
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