

Europaplatz 1a
4020 Linz
Österreich

64 selbstständige Raiffeisenbanken mit zusammen rund 344 Filialen prägen das Bankgeschäft in Oberösterreich. Ihr gemeinsames Spitzeninstitut steht am Europaplatz in Linz: die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG. Sie übernimmt dort die Geschäfte, die für eine einzelne Regionalbank zu groß sind, vom Firmenkundengeschäft bis zur Beteiligung an Industrieunternehmen. Wer hier arbeitet, sitzt an einer der zentralen Schaltstellen der österreichischen Raiffeisen-Gruppe.
Das Tagesgeschäft reicht weit über den Bankschalter hinaus. Privatkunden führen hier ihr Konto, oberösterreichische Betriebe finanzieren ihre Investitionen, und große Unternehmen holen sich Kapital für den nächsten Schritt. Daneben verwaltet die Bank ein umfangreiches Beteiligungsportfolio. Sie ist Kernaktionärin des Linzer Stahlkonzerns voestalpine und hält Anteile an der Raiffeisen Bank International sowie an der tschechischen Raiffeisenbank a.s. Allein diese drei Beteiligungen trugen 2025 jeweils über 90 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei.
Die Zahlen zeigen die Größenordnung. Die Konzernbilanzsumme lag Ende 2025 bei 48,7 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern bei 748,3 Millionen Euro. Rund 7.800 Menschen arbeiten im Konzern, der 154 vollkonsolidierte Gesellschaften umfasst. Beraten wird dabei nicht nur in Österreich. Neben Linz, Salzburg und Wien ist die Bank an neun Standorten in Deutschland und in Prag vertreten.
Entsprechend breit sind die Tätigkeitsfelder. In der Kundenberatung begleiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Privat- und Firmenkunden durch ihre Finanzierungen, im Beteiligungsmanagement analysieren Spezialisten Industrie- und Bankbeteiligungen, dazu kommen Aufgaben in Risikomanagement, IT und Treasury. Die Bank geht auf das Genossenschaftsmodell Friedrich Wilhelm Raiffeisens zurück und arbeitet nach dessen Grundsätzen von Solidarität und Subsidiarität. Als Spitzeninstitut der oberösterreichischen Raiffeisenbanken verbindet sie regionale Verankerung mit internationaler Reichweite. Geführt wird die Aktiengesellschaft seit Mai 2025 von Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer.