

Stattegger Straße 18
8045 Graz
Österreich

Wasserkraftturbinen, Papiermaschinen, Walzanlagen für Stahl: Was ANDRITZ baut, läuft in Kraftwerken und Fabriken rund um den Globus. Das Grazer Technologieunternehmen liefert die großen Anlagen, mit denen anderswo Strom erzeugt, Zellstoff gekocht und Metall geformt wird. Angefangen hat alles 1852, mit einer kleinen Eisengießerei in Graz.
Daraus ist ein börsennotierter Konzern geworden. Rund 30.000 Menschen arbeiten heute an über 280 Standorten in mehr als 80 Ländern für ANDRITZ; etwa 3.600 davon in Österreich, rund 1.200 am Stammsitz in Graz. Die Aktie notiert an der Wiener Börse, 2025 lag der Umsatz bei 7,9 Milliarden Euro. Das Geschäft ruht auf vier Säulen. In der Wasserkraft baut ANDRITZ Turbinen und Generatoren für Kraftwerke, in der Sparte Metalle komplette Linien, auf denen kaltgewalztes Band aus Stahl und Aluminium entsteht – Material, aus dem später unter anderem leichte Autoteile werden. Dazu kommen Technik für die Zellstoff- und Papierindustrie und ein Bereich für Umwelt und Energie, der von Recycling bis grünem Wasserstoff reicht. In Graz wird das nicht nur geplant, sondern auch gebaut: Auf rund 95.000 Quadratmetern fertigt und montiert das Unternehmen Komponenten und führt Reparaturen und Umbauten aus. An den Maschinen stehen Schlosser und Zerspanungstechniker, in den Büros rechnen Konstrukteure und Projektingenieure an der nächsten Turbinengeneration. Hinzu kommen Fachleute aus Automatisierung, IT, Einkauf und Projektabwicklung. Wer technisch arbeitet, hat hier mit Anlagen zu tun, die jahrzehntelang im Einsatz bleiben. Und ein Wechsel von Graz nach Finnland, Brasilien oder China ist möglich, ohne den Arbeitgeber zu verlassen. Eine Mitarbeiterzahl speziell für einzelne österreichische Tochterstandorte weist das Unternehmen öffentlich nicht durchgängig aus. Gefertigt wird in Graz seit über 170 Jahren.