Eine*n Drittmittelcontroller*in (m/w/d, 20 bis 40 WStd., unbefristet) - Abteilung Controlling

Universität für angewandte Kunst Wien
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Eine*n Drittmittelcontroller*in (m/w/d, 20 bis 40 WStd., unbefristet) - Abteilung Controlling

Bewerbungsfrist: 30.07.2026 - 20.08.2026

Die Universität für angewandte Kunst Wien sucht ab sofort eine*n Drittmittelcontroller*in (m/w/d, 20 bis 40 Wochenstunden, unbefristet) für die Abteilung Controlling.

Das Controlling erbringt Dienstleistungen für die Organe der Universität. Es unterstützt diese durch Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung steuerungsrelevanter Daten für universitäre Entscheidungen und arbeitet an der Budgetplanung, -erstellung und -kontrolle mit.

Tätigkeitsbild

  • Selbstständige und eigenverantwortliche Organisation der Verwaltungsabläufe im Drittmittelbereich (Budget- und Personalagenden)
  • Interne Budgetkontrolle (SAP) und regelmäßige Berichterstattung über den Budgetstand an die Projektleiter*innen und der Fachabteilung
  • Kontrolle der Einhaltung der Regeln von Fördergebern bzgl. des Budgets
  • Sammeln und Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen für regelmäßige Reportings und Projektabrechnungen
  • Kommunikation mit den nationalen Wirtschaftsprüfer*innen im Rahmen von Audits
  • Kommunikation und Abwicklung administrativer Agenden mit Projektpartnern (z.B. Koordination der Berichtslegung, Kontrolle der administrativen Berichtsteile)
  • Unterstützung der Drittmittelangestellten bei administrativen und kaufmännischen Belangen
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Budgets, sowie Forecasts und Ad-hoc-Analysen

Anforderungen

  • Abgeschlossene betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Schwerpunkt Controlling
  • Mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung im Projektcontrolling
  • Darüber hinaus wünschenswert ist Erfahrung mit Administration von Drittmittelprojekten
  • Selbstständiges Arbeiten, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
  • Sehr gute EDV-Kenntnisse (SAP R/3 + S/4HANA, MS Office, insbesondere Excel)
  • Zahlenaffinität, analytisches und zielorientiertes Denken und Handeln
  • Ausgezeichnete Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, sehr gute Englischkenntnisse
  • Engagement, Flexibilität und Belastbarkeit

Was wir Ihnen bieten

  • Wertschätzendes Betriebsklima
  • Möglichkeit für Home-Office (40% der Arbeitszeit)
  • Krisensicher: Sofortige Einstiegsmöglichkeit in eine unbefristete Position
  • Sie können auf das Wissen eines eingespielten Teams zurückgreifen
  • Extras: Eine betriebliche Altersvorsorge, Aktionen zur Gesundheitsvorsorge

Das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt derzeit € 2.052,80 brutto (14x jährlich auf Basis von 20 Wochenstunden) und kann sich durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen gemäß Kollektivvertrag der Universitäten (IVa/R1 – Gehaltsschema allg. Universitätspersonal) entsprechend erhöhen.

Qualifizierte Interessent*innen laden Ihre schriftliche Bewerbung mit Portfolio bis 20.08.2026 über unser Online-Bewerbungsportal hoch. Auf anderem Weg eingereichte Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

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Wien

In den Werkstätten am Oskar-Kokoschka-Platz wird Metall gelötet und Keramik gebrannt, ein paar Räume weiter arbeiten Restauratorinnen an historischen Objekten. Über 2.000 Studierende aus knapp 90 Ländern sind an der Universität für angewandte Kunst Wien eingeschrieben. Rund 500 Menschen unterrichten, forschen und verwalten hier. Das Haus gibt es seit 1867.

Die Angewandte ist eine öffentliche Kunstuniversität im ersten Wiener Bezirk. Gelehrt und geforscht wird an acht Instituten mit rund 30 Studiengängen. Am Institut für Sprachkunst geht es um literarisches Schreiben, am Institut für Konservierung und Restaurierung um die fachgerechte Rettung von Kunstwerken und Kulturgütern. Angefangen hat alles 1867 als k. k. Kunstgewerbeschule, angebunden an das heutige MAK. Gustav Klimt und Oskar Kokoschka wurden hier ausgebildet, später auch Margarete Schütte-Lihotzky. Universität ist die Angewandte seit 1998.

Wer an eine Kunstuniversität denkt, denkt an Ateliers. Ein großer Teil der Arbeitsplätze liegt aber woanders. Von 515,3 Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 31. Dezember 2022 entfielen 227,1 auf Strategie, Service und Verwaltung, 288,2 auf Lehre und Forschung in Kunst und Wissenschaft. Entsprechend breit fallen die Ausschreibungen aus: Neben Universitätsassistenzen und Lehraufträgen sucht das Haus regelmäßig Leute für Controlling, Facility Management, die Universitätsbibliothek und die Werkstättentechnik, etwa in der Textiltechnologie. Aktuellere Personalzahlen als die von Ende 2022 stellt die Universität auf ihrer Zahlenseite derzeit nicht online.

Als juristische Person öffentlichen Rechts nach dem Universitätsgesetz 2002 untersteht die Angewandte dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung und wird öffentlich finanziert. Der Betrieb verteilt sich über mehrere Wiener Adressen. Zum Hauptgebäude am Oskar-Kokoschka-Platz 2 kommen Standorte in der Vorderen Zollamtsstraße und in der Rustenschacherallee im zweiten Bezirk. Seit 2021 nutzt die Universität außerdem Otto Wagners ehemalige Postsparkasse am Georg-Coch-Platz, wo das Angewandte Interdisciplinary Lab Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen für ein öffentliches Publikum veranstaltet. Der internationale Zuschnitt ist im Alltag spürbar: Im Wintersemester 2022/23 kamen 983 der 2.025 Studierenden aus dem Ausland. Seit 1. November 2025 führt Ulrike Kuch die Universität als Rektorin, gewählt für eine Funktionsperiode von vier Jahren.

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