Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb

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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb

Am Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung kommt es zur Besetzung einer Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb.

Ersatzkraft, Kennzahl 153

Beschäftigungsausmaß: 24 Wochenstunden

Dauer des Dienstverhältnisses: ab 19.09.2026, vorerst befristet bis zum Ende des Mutterschutzes, mit Option auf Verlängerung auf die Dauer der Karenz

Arbeitsort: 1180 Wien

Einstufung gem. Univ.-KV, Verwendungsgruppe: B1

Bruttomonatsgehalt: abhängig von der anrechenbaren Vorerfahrung mindestens EUR 2.265,70, 14 mal jährlich. Zusätzlich bietet die BOKU ein attraktives Personalentwicklungsprogramm und umfassende Sozialleistungen.

Aufgaben

  • Aufbau einer eigenen Forschungsagenda in Abstimmung mit den Schwerpunkten der Gruppe Agrar-, Umwelt- und Regionalökonomie
  • Mitarbeit in Forschungsprojekten des Instituts insbesondere GHG-Farm
  • Eigenständige Lehre im Schwerpunkt des Instituts
  • Mitwirkung bei Prüfungen und Lehrorganisation
  • Mitbetreuung von Studierenden, zum Beispiel Masterarbeiten
  • Mitarbeit in der Verwaltung
  • Mitarbeit beim Verfassen von Forschungsprojektanträgen

Aufnahmeerfordernis

  • Abgeschlossenes Diplomstudium in Wirtschaftswissenschaften oder gleichwertiges, thematisch passendes Studium
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Sehr gute Kenntnisse quantitativer Methoden
  • Erfahrung mit der Handhabung großer räumlicher Datensätze, zum Beispiel Agrarstrukturerhebung oder landwirtschaftliche Buchführungsdaten
  • Nachgewiesenes Interesse an Fragestellungen im Zusammenhang mit Treibhausgasemissionen und Klimawandel im Bereich der Landwirtschaft

Weitere erwünschte Qualifikationen

  • Auslandserfahrung
  • Teamfähigkeit
  • Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln
  • Lehrerfahrung in relevanten Bereichen

Bewerbung

Erscheinungstermin: 05.08.2026

Bewerbungsfrist: 19.08.2026

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung inklusive Motivationsschreiben und CV an das Personalmanagement, Kennzahl 153, der Universität für Bodenkultur, Peter-Jordan-Straße 70, 1190 Wien; E-Mail: recruiting@boku.ac.at. Bitte Kennzahl unbedingt anführen.

Weitere Informationen: www.boku.ac.at

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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