Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb

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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb

Am Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Institut für Marketing und Innovation kommt es zur Besetzung einer Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ohne Doktorat im Forschungs- und Lehrbetrieb. Kennzahl 156.

Beschäftigungsausmaß: 30 Wochenstunden. Dauer des Dienstverhältnisses: ab 01.10.2026, befristet bis 30.09.2030.

Einstufung gem. Univ.-KV, Verwendungsgruppe: B1. Bruttomonatsgehalt abhängig von der anrechenbaren Vorerfahrung mindestens € 2.832,10, 14 mal jährlich. Zusätzlich bietet die BOKU ein attraktives Personalentwicklungsprogramm und umfassende Sozialleistungen.

Aufgaben

  • Verfassen einer kumulativen Dissertation und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in internationalen Fachzeitschriften ist erwünscht.
  • Mitarbeit an laufenden interdisziplinären Forschungsprojekten, zum Beispiel im Bereich Crowdsourcing gegen den Klimawandel mit Fokus auf den sogenannten Globalen Süden.
  • Initiierung und Durchführung erster eigenständiger Forschungsprojekte beziehungsweise Drittmittelprojekte in den Arbeitsbereichen der Gruppe Nachhaltiges Unternehmertum und Innovationsmanagement.
  • Übernahme von Lehrveranstaltungen im Bereich Sustainable Entrepreneurship, insbesondere in englischer Sprache.
  • Mitbetreuung von Abschlussarbeiten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten.
  • Unterstützung bei Organisations- und Verwaltungsaufgaben am Institut und in Fachstudienarbeitsgruppen.
  • Bereitschaft zur Mitwirkung an Third-Mission-Aktivitäten.
  • Reisebereitschaft, insbesondere für Forschungsprojekte im sogenannten Globalen Süden, zum Beispiel Afrika.

Aufnahmeerfordernis

  • Abgeschlossenes Diplomstudium in Betriebswirtschaftslehre, Umwelt- und Bioressourcenmanagement, nachhaltige Entwicklung oder gleichwertiges, thematisch passendes Studium.
  • Sprachkenntnisse: Deutsch C2, Englisch C1 oder besser.
  • Fundierte Kenntnisse der Methoden der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung.

Weitere erwünschte Qualifikationen

  • Sprachkenntnisse in Französisch B1 oder besser.
  • Erfahrung in interdisziplinären Projekten sowie in Drittmittelprojekten, zum Beispiel EU, FWF oder FFG.
  • Auslandserfahrung.
  • Kenntnisse über agrarische Lieferketten bei Kaffee, Kakao oder forstwirtschaftlichen Gütern sowie über relevante EU-Gesetzgebung in diesem Bereich.
  • Praktische Erfahrung in Forschung, zum Beispiel erste Konferenzbeiträge, Lehre, zum Beispiel Tutorien oder idealerweise erste Lehrveranstaltungen, und Third Mission, zum Beispiel Kinderuniversität.
  • Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Organisationstalent.

Bewerbung

Erscheinungstermin: 10.08.2026. Bewerbungsfrist: 20.08.2026.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung inklusive Motivationsschreiben, CV und Lehrveranstaltungsevaluierungen, sofern vorhanden, an das Personalmanagement, Kennzahl 156, der Universität für Bodenkultur, Peter-Jordan-Straße 70, 1190 Wien; E-Mail: recruiting@boku.ac.at. Bitte Kennzahl unbedingt anführen.

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An der BOKU in Wien untersuchen Forschende im Wasserbaulabor an der Donau, wie sich Hochwasser bändigen lässt. Andere entwickeln Impfstoffe, prüfen die Sicherheit von Lebensmitteln oder erforschen, wie Wälder dem Klimawandel standhalten. Gegründet 1872, ist die BOKU heute Österreichs Universität für Life Sciences und Nachhaltigkeit. Rund 10.000 Studierende lernen hier, knapp 1.900 Vollzeitkräfte halten Lehre und Forschung in Gang.

Seit Anfang 2025 bündeln sechs Departments die Arbeit der Universität. In den Agrarwissenschaften dreht sich vieles um Boden, Pflanzenbau und Tierhaltung. In der Biotechnologie und den Lebensmittelwissenschaften geht es um Enzyme, Impfstoffe und Lebensmittelsicherheit, im Department Landschaft, Wasser und Infrastruktur um Hochwasserschutz, Verkehrswege und Raumplanung. Dazu kommen die Klima- und Biodiversitätsforschung sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft treffen hier unter einem Dach zusammen. In dieser Kombination ist das in Österreich selten.

Hinter dem Forschungsbetrieb steht ein großer Arbeitgeber. Knapp 1.900 Vollzeitäquivalente zählte die BOKU im Wintersemester 2024/25, gut 1.200 davon in der Wissenschaft. Entsprechend breit sind die Berufe. Neben Professorinnen, Doktorandinnen und Laborpersonal beschäftigt die Universität Technikerinnen im Wasserbaulabor, IT-Fachleute, Gärtnerinnen auf der Versuchswirtschaft in Groß-Enzersdorf und Verwaltungskräfte in der Studienorganisation. Gearbeitet wird an mehreren Standorten: rund um die Türkenschanze und in der Muthgasse in Wien, am Standort Tulln in Niederösterreich und an Außenstellen wie dem Wasserbaulabor an der Donau.

Die Wurzeln reichen bis 1872 zurück, in die Anfänge als Hochschule für Bodenkultur. Der Schwerpunkt auf erneuerbaren Ressourcen ist seither geblieben. International ist die BOKU über die europäische Hochschulallianz EPICUR mit acht weiteren Universitäten verbunden, ein Teil der Studien wird auf Englisch angeboten. Das Jahresbudget lag 2023 bei rund 255 Millionen Euro, etwa 70 Millionen kamen aus Forschungsprojekten. Wer hier arbeitet, forscht an Fragen, die selten an Aktualität verlieren: sauberes Wasser, sichere Lebensmittel, der Umgang mit Boden und Klima. Geleitet wird die Universität von Rektorin Eva Schulev-Steindl.

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