

Wagramer Straße 19
1220 Wien
Österreich

EY prüft Bilanzen, plant Steuern und begleitet Unternehmen durch Fusionen und Übernahmen. Das klingt nüchtern, betrifft aber fast jede größere Firma in Österreich. Rund 400.000 Menschen gehören weltweit zu EY. Hierzulande arbeitet das Haus an fünf Standorten, von Wien bis Klagenfurt.
Den Kern bildet die Wirtschaftsprüfung. EY-Teams gehen die Jahresabschlüsse von Konzernen, Banken und Mittelständlern durch und bestätigen, dass die Zahlen halten, was sie versprechen. Daneben beraten Steuerexpert:innen Unternehmen bei allem, was mit Abgaben zu tun hat, von der Umsatzsteuer bis zur internationalen Konzernstruktur. Eine eigene Sparte begleitet Firmenkäufe, Verkäufe und Umbauten. Und in der Beratung geht es um Cybersicherheit, künstliche Intelligenz oder den Umbau ganzer Geschäftsmodelle. Vier Felder, ein Haus.
EY ist Teil eines weltweiten Verbunds. Rund 400.000 Beschäftigte in mehr als 150 Ländern und über 700 Büros gehören dazu, der weltweite Umsatz lag im Geschäftsjahr 2025 bei 53,2 Milliarden US-Dollar. Den Namen Ernst & Young trägt die Organisation seit 1989, als die Prüfungshäuser Ernst & Whinney und Arthur Young zusammengingen. Deren Anfänge reichen bis ins 19. Jahrhundert. Tradition und Größe sind hier keine Behauptung, sondern lassen sich nachzählen.
In Österreich ist EY in Wien, Linz, Salzburg, Graz und Klagenfurt vertreten. Das Wiener Büro liegt im IZD Tower an der Donau. Eine offizielle Mitarbeiterzahl für Österreich veröffentlicht das Unternehmen nicht, Branchenportale nennen rund 1.500 Beschäftigte. Geprüft und beraten werden börsennotierte Konzerne genauso wie Familienbetriebe.
Viele Wege führen hinein. Hochschulabsolvent:innen starten oft als Berufsanwärter:innen und legen neben der Arbeit die Prüfungen zum Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ab, eine Ausbildung, die EY aktiv unterstützt. Gesucht werden längst nicht nur Wirtschaftswissenschaftler. In der Beratung arbeiten IT- und Datenfachleute, dazu kommen Jurist:innen, Ingenieur:innen und Quereinsteiger:innen. Studierende kommen über Praktika und Trainee-Programme hinein. Das Berufsexamen zum Wirtschaftsprüfer zählt in Österreich zu den anspruchsvollsten überhaupt, und wer es bei EY angeht, hat eines der vier größten Prüfungshäuser des Landes im Rücken.
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